NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ermittelungen gegen Telekom-Chef

Bonn/Berlin - Die Staatsanwaltschaft Bonn hat laut Telekom auch gegen Vorstandschef René Obermann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt habe die Staatsanwaltschaft gegen acht Betroffene, darunter auch Nicht-Telekom-Beschäftigte, „auf Grundlage eines Rechtshilfeersuchens der US-Behörden ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit vermuteten Bestechungshandlungen in Mazedonien und Montenegro eingeleitet“. Zu den Betroffenen gehöre auch Obermann, hieß es in einer Erklärung vom Dienstagabend.dpa

Privatbahnen fühlen sich behindert

Berlin - Die Deutsche Bahn verlangt von ihren Konkurrenten zu hohe Preise für den Strom aus Oberleitungen. Sie lägen um bis zu 20 Prozent über den Tarifen, die Bahn-eigene Unternehmen bezahlen müssen, klagten die Wettbewerber des Ex-Monopolisten im Güter- und im Regionalverkehr am Dienstag. „Das können wir uns im scharfen Wettbewerb nicht leisten“, sagte Hartmut Gasser vom Netzwerk Privatbahnen. Zum einen gewähre die Bahn bestimmte Rabatte nur Großkunden, zum anderen vergüte sie Strom, den die Züge beim Bremsen in das Netz zurückspeisen, zu gering. Ein Bahn-Sprecher wies dies zurück. Die Privaten erhielten annähernd die gleichen Vergünstigungen wie die Bahn-Firmen, sagte er. brö

Deutsche besitzen 4,67 Billionen

München - Sparer in Deutschland haben ihre Verluste aus der Finanzkrise wieder wettgemacht. Einer Allianz-Studie zufolge, die 50 Länder unter die Lupe nimmt, stieg das Geldvermögen hierzulande 2009 auf 4,67 Billionen Euro. In der Finanzkrise 2008 war es auf 4,43 Billionen Euro gefallen. Deutsche Sparer legen ihr Geld risikoarm an. In guten Zeiten wächst das Vermögen dafür aber langsamer als im europäischen Durchschnitt. Gemessen am durchschnittlichen Geldvermögen pro Kopf sind die Schweizer am reichsten. Es folgen die USA, Dänemark, die Niederlande und Japan. Deutschland liegt auf Platz 16. rtr

Demenz wird unterschätzt

Berlin - Das deutsche Gesundheitssystem ist laut einer Umfrage unter Experten nicht ausreichend auf die steigende Zahl von Demenzkranken vorbereitet. Das Institut für Demoskopie Allensbach hatte im Auftrag des Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) 115 Wissenschaftler und Politiker zum Thema Demenz befragt. 88 Prozent der Befragten hegten demnach große Zweifel daran, dass das Pflegesystem ausreichend auf die Situation vorbereitet sei. In Deutschland gibt es derzeit rund 700 000 Menschen, die an Alzheimer leiden. 2050 sollen es nach Schätzungen des VFA bereits 1,8 Millionen sein.jmi

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben