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Post darf Großkunden Rabatte geben



Bonn - Die Bundesnetzagentur hat die Überprüfung der Rabattpolitik der Deutschen Post für Brief-Großkunden eingestellt. Es handele sich nicht um missbräuchliche oder den Wettbewerb beeinträchtigende Abschläge, teilte die Bundesnetzagentur mit. Solange für die Post die Befreiung von der Mehrwertsteuer galt, erhielten Geschäftskunden für vorsortierte und in Verteilzentren eingelieferte Briefe Rabatte von bis zu 26 Prozent. Seit Juli gilt für die Post für bestimmte Produkte Mehrwertsteuerpflicht und sie erhöhte den Rabatt auf bis zu 38 Prozent. Gegen diese Ausweitung hatten Wettbewerber geklagt. dpa

Regierung verteidigt Gigaliner

Berlin - Trotz anhaltender Kritik sollen die umstrittenen Riesen-Lkw im kommenden Jahr versuchsweise über Deutschlands Autobahnen rollen dürfen. Das Bundesverkehrsministerium verteidigte am Mittwoch in Berlin die Pläne für einen bundesweiten Feldversuch mit den sogenannten Gigalinern. Eine Bund-und- Länder-Arbeitsgruppe bereite derzeit bereits eine entsprechende Ausnahmeverordnung vor, sagte Verkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer. dpa

Aufschwung geht 2011 weiter

Essen/Halle - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Essener RWI verdoppelten am Mittwoch nach einem starken ersten Halbjahr ihre Prognosen für das deutsche Wirtschaftswachstum. Das IWH rechnet für 2010 nun mit einem Wachstum von 3,5 Prozent. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung geht von 3,4 Prozent aus. Als Gründe wurden unter anderem die gestiegene Aus- und Inlandsnachfrage und ausgeweitete Anlage -und Bauinvestitionen genannt. Der weitere Aufschwung verlaufe aber moderat. Das RWI rechnet mit 2,2 Prozent Wachstum für 2011, das IWH mit zwei Prozent. dpa

Schaeffler-Sohn will mitbestimmen

Herzogenaurach - Georg Schaeffler beansprucht einem Medienbericht zufolge den Vorsitz im ersten mitbestimmten Aufsichtsrat des fränkischen Automobilzulieferers. Der Sohn der Familienmatriarchin Maria-Elisabeth Schaeffler solle in der konstituierenden Sitzung des Gremiums am Freitag gewählt werden, berichtete das „Manager Magazin“. Bislang sei der ehemalige Chef des Pharmakonzerns Schering, Hubertus Erlen, für den Posten vorgesehen gewesen. Schaeffler war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Das Familienunternehmen möchte sich dem Kapitalmarkt öffnen und hatte daher sein operatives Geschäft sowie seine Anteile am Zulieferer Continental in einer GmbH zusammengefasst. dpa

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