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Angehende Ingenieure müssen keinen „Schweinezyklus“ fürchten



Ingenieure sind derzeit Mangelware – und das dürfte auch für künftige Absolventen in Technikfächern gelten. So müssten Studienanfänger keine Angst vor einem „Schweinezyklus“ haben, wenn sie sich jetzt für ein Ingenieursfach entscheiden, sagte Willi Fuchs vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf. Es sei nicht zu befürchten, dass wegen der derzeit guten Jobaussichten so viele junge Leute diesen Berufsweg einschlagen könnten, dass es in einigen Jahren ein Überangebot gibt. Die meisten Nachwuchsprobleme stehen den Firmen, die Ingenieure beschäftigen, nach Einschätzung von Fuchs noch bevor. So liege das Durchschnittsalter solcher Technik-Fachkräfte derzeit bei 50 Jahren. dpa

40 Prozent der Arbeitnehmer

würden für den Traum-Job umziehen

Um den Traumjob zu bekommen, sind in der Regel viel Engagement und Initiative nötig. Mitunter ist auch Flexibilität bei der Standortwahl des Arbeitsplatzes gefragt. Eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster.de zeigt, dass 40 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer ihre gewohnte Umgebung für den Traumjob aufgeben würden. 27 Prozent der Befragten würden sich für den Ortswechsel entscheiden, wenn sich daraus ein finanzieller Vorteil in Form eines höheren Gehalts ergäbe. Immerhin einem Drittel der Befragten sind die Freunde und gewohnte Umgebung wichtiger als der Job. Tsp

Mehr Jugendliche brechen

ihre Ausbildung ab

Im vergangenen Jahr haben mehr Jugendliche eine Lehre abgebrochen als im Vorjahr. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ermittelt. So wurden 141 361 Verträge im Jahr 2009 vorzeitig gelöst – das waren 1,5 Prozent mehr als 2008. Zugleich wurden mit rund 1,57 Millionen Azubis 2,6 Prozent weniger gezählt als im Vorjahr. Unter den Abbrechern gibt es den Angaben nach mehr männliche als weibliche Azubis: 2009 haben 79 335 Männer eine Lehre vorzeitig beendet, aber nur 62 026 Frauen. Allerdings machen insgesamt auch mehr Männer als Frauen eine Lehre: Auf zwei weibliche kommen rund drei männliche Azubis. Insgesamt bricht rund jeder fünfte Azubi seine Lehre ab. dpa

Beschäftigte fühlen sich

in ihren Jobs sicherer

Beschäftigte bewerten die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes nach der Wirtschaftskrise tendenziell positiver als noch vor einem Jahr. Das ergab eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). 11 Prozent der gut 1000 Befragten gaben an, ihr Job sei derzeit im Vergleich zum August 2009 eindeutig sicherer. Rund 16 Prozent glaubten, die Job-Sicherheit habe sich für sie eher verbessert. Bei 58 Prozent sind „keine drastischen Entwicklungen“ spürbar. Die restlichen gut 14 Prozent gaben an: „Eher verschlechtert“ oder „verschlechtert“.dpa

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