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Ostprodukte punkten nur beim Preis



Erfurt - Auch 20 Jahre nach der deutschen Einheit sind Ostprodukte im Westen kaum bekannt. Das Image der Ostmarken reduziert sich im Westen im Wesentlichen auf den Preis, wie eine am Dienstag in Erfurt vorgestellte Ost-West-Markenstudie der MDR-Werbung und des Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) ergab. Nur Rotkäppchen-Sekt und Spee-Waschmittel sind im Westen so bekannt, dass sie spontan als Ostprodukte benannt werden können. Bei der Vorgabe konkreter Markennamen erzielen im Westen nur sechs Ostmarken eine Bekanntheit von mehr als 50 Prozent, neben Rotkäppchen auch Nordhäuser Doppelkorn und vier ostdeutsche Biermarken. AFP

Rom ermittelt gegen Vatikanbank

Rom - Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Bericht der italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ gegen den Präsidenten der Vatikanbank IOR wegen des Verdachts der Geldwäsche. Wie die Zeitung am Dienstag in ihrer Onlineausgabe berichtete, ist neben dem Präsidenten des IOR (Institut für die religiösen Werke), Ettore Gotti Tedeschi, auch ein weiterer hoher Funktionär des vatikanischen Geldinstituts ins Visier der Fahnder geraten. Die italienische Finanzpolizei habe 23 Millionen Euro beschlagnahmt. Der Vatikan wollte sich zunächst nicht äußern. Im Zentrum der Ermittlungen steht laut Medienberichten ein Geldtransfer nach Deutschland. Ausgangspunkt sei eine Überweisung von 20 Millionen Euro durch das IOR an JP Morgan in Frankfurt am Main.   dpa

Besserer Schutz für Fondsanleger Berlin - Privatanleger offener Immobilienfonds werden besser vor den Folgen eines plötzlichen Rückzugs großer Investoren geschützt. Künftig soll es eine Mindesthaltedauer für Großanleger solcher Fonds geben. Das geht aus dem Entwurf für das Anlegerschutzgesetz hervor, der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett in Berlin beschlossen werden soll. Mit dem Entwurf sollen zudem feindliche Übernahmen von Unternehmen erschwert werden. Auch soll es künftig besseren Schutz von Privatanlegern bei Falschberatung geben. Die in der Koalition lange strittigen Regeln für den kaum regulierten „grauen Kapitalmarkt“ werden später auf den Weg gebracht. dpa

Interesse an Elektroautos ist groß

Nürnberg - Jeder zehnte Deutsche erwägt einer Umfrage zufolge den Kauf eines Elektroautos. Die Kaufbereitschaft steige dabei mit einer höheren Schulausbildung und höherem Nettohaushaltseinkommen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der GfK. Das Alter spielt demnach keine Rolle. Die Befragten würden ein Elektroauto laut Umfrage vor allem für kurze Strecken nutzen. Diejenigen, die sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen können, würden bis zu 1000 Euro mehr dafür ausgeben als für einen anderen Wagen. AFP

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