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Siemens ruft Automaten zurück



Washington - Der deutsche Technologiekonzern Siemens sieht sich einem Massenrückruf in den USA gegenüber. Bei 2,2 Millionen Sicherungsautomaten und anderen Elektronikbauteilen droht sich eine Befestigungsklammer zu lockern. Es drohten Kontaktprobleme und im schlimmsten Falle ein Feuer durch Überhitzung, teilte die US-Behörde für Produktsicherheit mit. „Das Problem ist früh genug erkannt worden“, sagte ein Siemens-Sprecher am Freitag. Dem Unternehmen liege bis dato nur ein Bericht vor. Nach Deutschland sind die Elektronikteile nicht geliefert worden. dpa

Engel neuer Chemieverbands-Chef

Frankfurt am Main - Evonik-Chef Klaus Engel ist neuer Präsident des Chemieverbandes VCI. Die Mitgliederversammlung habe Engel in Dresden zum Präsidenten gewählt, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Freitag mit. Ihm zur Seite stünden künftig die drei Vizepräsidenten BASF-Chef Jürgen Hambrecht, Bayer-Lenker Werner Wenning sowie Karl-Ludwig Kley, Chef des Darmstädter Merck-Konzerns. rtr

Bosch investiert in der Türkei

Stuttgart/Istanbul - Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will bis zum Jahr 2013 fast eine halbe Milliarde Euro in der Türkei investieren. „Für das weltweite Geschäft der Bosch-Gruppe ist die Türkei heute wichtiger Fertigungs- und Exportstandort“, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach am Freitag in Istanbul. Bosch sei einer der größten ausländischen Investoren und Arbeitgeber in der Türkei. Der Umsatz der Bosch-Gruppe auf dem türkischen Markt betrug im Jahr 2009 mehr als 630 Millionen Euro. dpa

Bundesrat stoppt Verbriefungsregeln Berlin - Der Bundesrat hat die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten schärferen Regeln für Banken beim Weiterverkauf von Kreditforderungen vorerst gestoppt. Die Länderkammer rief am Freitag den Vermittlungsausschuss an. Damit liegen die neuen Vorgaben für sogenannte Verbriefungen und die Umsetzung einer geänderten Bankenrichtlinie zunächst auf Eis. dpa

Börsianer stimmen für Lunchpause

Tokio - Die Händler an der Börse von Tokio bestehen mehrheitlich auf ihrer traditionellen Mittagspause. In einer Umfrage sprachen sich drei Viertel der Börsianer für die Beibehaltung der anderthalbstündigen Unterbrechung des Börsenhandels aus, wie die Tokyo Stock Exchange am Freitag mitteilte. Der Handel wird in Tokio an jedem Börsentag von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr unterbrochen. Die Börse prüft seit Monaten die Möglichkeit, die Pause abzuschaffen. AFP

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