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Volvo entwickelt E-Karosserie

   

Köln - Die Karosserie von Hybrid- und Elektroautos könnte in der Zukunft die Autobatterie ersetzen. Der schwedische Hersteller Volvo entwickelt gemeinsam mit dem Imperial College in London ein Material, das sich zum Karosseriebau eignet und zugleich Energie speichern kann. Dabei kommen Kohlefasern zum Einsatz, mit denen sich zugleich das Fahrzeuggewicht um bis zu 15 Prozent verringern lässt, teilte Volvo mit. Die Erforschung werde aber mindestens noch drei Jahre dauern, hieß es. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte das Material nach Einschätzung des Unternehmens auch für Produkte wie Notebooks und Mobiltelefone eingesetzt werden. dpa

Läden wollen keine Altsparlampen

Berlin - Für Verbraucher ist es einer Untersuchung zufolge schwierig, ihre gebrauchten Energiesparlampen zurückzugeben. Nur neun Prozent der Einzelhändler hätten eine klar gekennzeichnete Sammelbox für Altlampen aufgestellt und wiesen ihre Kunden darauf hin, dass die Lampen nicht in den Hausmüll gehörten, erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Freitag nach 88 Testbesuchen. 63 Prozent der Läden weigerten sich sogar, ausgediente Energiesparlampen anzunehmen. Jährlich fallen laut DUH in Deutschland rund 120 Millionen alte Energiesparlampe zur Entsorgung an.AFP

Wohnkosten belasten am meisten Wiesbaden - Nichts ist Deutschen so teuer wie das Wohnen: Privathaushalte geben fast ein Drittel ihrer Budgets dafür aus. Für Lebensmittel wird hingegen nur ein Siebtel aufgewendet. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Mit durchschnittlich 731 Euro und einem Anteil von 33 Prozent waren die Aufwendungen für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung die größte Position der Konsumausgaben. 14 Prozent ihres Etats von durchschnittlich 2245 Euro im Monat gaben die Deutschen für Ernährung aus, 17,5 Prozent für Verkehr und Nachrichtenübermittlung.dpa

T-Systems hat 1400 neue Jobs

Bonn - Die Großkundensparte der Deutschen Telekom, T- Systems, plant nach jahrelangem massiven Arbeitsplatzabbau wieder Neueinstellungen. „Wir wollen noch in diesem Jahr 1400 Mitarbeiter neu einstellen“, sagte T-Systems-Chef Reinhard Clemens der Zeitung „General-Anzeiger“. Clemens zeigte sich mit der Entwicklung von T-Systems zufrieden, das lange Jahre als Sorgenkind des Konzerns galt. Derzeit wachse man stärker als der Markt. dpa

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