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Männer im Management wollen Geld – Frauen flexible Arbeitszeiten



Männliche Manager stellen andere Erwartungen an Arbeitgeber als weibliche Führungskräfte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut Innofact in Düsseldorf. So ist für zwei Drittel der Männer (67 Prozent) auf der Chefetage eine leistungsbezogene Bezahlung das wichtigste Kriterium für einen attraktiven Arbeitgeber. Für ihre weiblichen Kollegen stehen flexible Arbeitszeitmodelle an oberster Stelle – diesen Punkt geben ebenfalls zwei Drittel (67 Prozent) an. Viel weniger auf das Geld schauen Frauen im Management im Vergleich zu Männern aber nicht: Eine Bezahlung nach Leistung erwarten 63 Prozent der weiblichen Führungskräfte von ihrem Wunscharbeitgeber. Im Auftrag der Personalberater von Rundstedt HR Partners waren rund 500 Manager befragt worden. dpa

Nur jeder sechste Professor

ist weiblich

Frauen sind unter den deutschen Professoren weiterhin deutlich in der Minderheit. Nur etwa jede sechste Professur (17,4 Prozent) wird von einer Frau besetzt. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Die Einrichtung beruft sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2008. Zu Beginn der akademischen Laufbahn ist der Frauenanteil dagegen jedoch noch deutlich höher: Fast jeder zweite Studienanfänger (49,6 Prozent) ist weiblich. dpa

Bei Jobs im Ausland ist kulturelles Feingefühl unverzichtbar

Für den beruflichen Einsatz im Ausland ist kulturelles Feingefühl besonders wichtig. Drei Viertel (73 Prozent) der Führungskräfte halten „kulturelles Einfühlungsvermögen“ sogar für die wichtigste Eigenschaft, die ein Mitarbeiter für das Ausland mitbringen sollte. Das geht aus einer Studie des britischen Wirtschaftsmagazins „The Economist“ und des Unternehmens Regus mit deutschem Sitz in Düsseldorf hervor, für die 418 Führungskräfte in 77 Ländern befragt wurden. Drei von fünf Befragten (59 Prozent) glauben auch, dass ihre Unternehmenszentrale nicht gut genug über die Arbeitsbedingungen im Ausland Bescheid weiß. Eine Stelle fern der Heimat bewerten die meisten leitenden Angestellten aber positiv: Vier von fünf (80 Prozent) sind der Meinung, ein Job in einem „wichtigen aufstrebenden Markt“ bringe ihre Karriere voran. dpa

Existenzgründungen scheitern

oft an zu wenig Startkapital

Immer mehr Deutsche machen sich selbstständig. Im ersten Halbjahr 2010 erhöhten sich laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden die Gewerbeanmeldungen um 5,2 Prozent auf rund 453 000 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2009. Die Zahl der Abmeldungen sank um 4,3 Prozent auf rund 356 000. Nur die wenigsten jungen Firmen überleben die Startphase. Die Ursachen des Scheiterns in den ersten fünf Jahren liegen laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim an einer unzureichenden Startfinanzierung. Zwischen 2006 und 2009 hatten die Forscher 3000 Unternehmen befragt. dpa

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