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Pipeline von Russland nach China



Peking - Die über Jahrzehnte rivalisierenden Großmächte China und Russland bauen ihre „strategische Partnerschaft“ und Energiekooperation aus. Russlands Präsident Dmitri Medwedew und Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao weihten am Montag in Peking mit einem symbolischen Knopfdruck die erste Pipeline zwischen dem größten Ölproduzenten und dem größten Energieverbraucher der Welt ein. Der Ausbau der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung von mehr als einem Dutzend Abkommen besiegelt. Es ging um die Kooperation bei Öl, Gas, Kohle, Kernenergie und erneuerbaren Energien sowie im Bankensektor. In einer gemeinsamen Erklärung vereinbarten Hu Jintao und Medwedew eine „umfassende Vertiefung der strategischen Partnerschaft“. dpa

Klage gegen „Verbraucherschützer“

Berlin - Deutschlands Verbraucherschützer haben juristische Schritte gegen zwei Firmen eingeleitet, da diese sich als Verbraucherzentralen ausgäben. Beide Firmen hätten den bekannten Namen „Verbraucherzentrale“ missbraucht, um „damit Geld zu verdienen“, erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Montag in Berlin. Tatsächlich handle es sich aber nur um „Trittbrettfahrer“. So sei in der vergangenen Woche gegen die bundesweit in Telefonbüchern verzeichnete „Verbraucherschutzzentrale Telefonische Rechtsberatung“ Klage eingereicht worden, teilte der vzbv mit. Der Name „Verbraucherschutzzentrale“ werde von Verbrauchern erfahrungsgemäß mit dem Begriff Verbraucherzentrale verwechselt. AFP

Mehr Gäste aus dem Ausland

Wiesbaden - In den ersten sieben Monaten des Jahres haben so viele Ausländer wie noch nie zuvor Deutschland besucht. Die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze mit mehr als acht Betten registrierten 15 Millionen Ankünfte von ausländischen Gästen, die mindestens eine Nacht bleiben wollten, wie das Statistische Bundesamt am Montag zum Welttourismustag berichtete. Das lag deutlich über dem Niveau des Vorjahres und über dem des bisherigen Rekordjahres 2008. Die meisten Besucher kamen erneut aus den Niederlanden mit 2,2 Millionen Ankünften oder 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die US-Amerikaner landeten wieder auf Platz zwei mit 1,2 Millionen Gästeankünften vor der Schweiz mit 1,1 Millionen. Rückgänge gab es bei den Gästen aus Bulgarien und Griechenland. dpa

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