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Beim ICE regnet’s rein

Berlin - Nach den Ausfällen der Klimaanlagen im Hochsommer hat nun starker Herbstregen einem ICE der Deutschen Bahn Probleme bereitet. Beim ICE 1654 von Berlin nach Leipzig drang am Montag Wasser in den Innenraum zweier Wagen ein, wie ein Sprecher bestätigte. Nach Augenzeugenberichten tropfte Wasser von der Decke, stellenweise sei es in kleinen Rinnsalen herabgelaufen. Der Boden in einem Abteil sei feucht gewesen. Der Zugteil wurde aus dem Verkehr gezogen, der Zug fuhr dann mit 25 Minuten Verspätung weiter. Der Kampf gegen Wasserschäden könnte eine Aufgabe für den neuen Beauftragten der Bahn für Qualitätssicherung werden. Die Funktion soll nach Informationen aus Konzernkreisen Ex-Airbus-Manager Rolf-Stefan Scheible übernehmen. dpa

Conergy erweitert Frankfurter Werk

Frankfurt an der Oder - Das Solarunternehmen Conergy erweitert seine Produktion im Werk Frankfurt an der Oder. Derzeit werden neue Produktionsanlagen für Solarzellen eingebaut, mit denen der Wirkungsgrad der hier gefertigten Module und zugleich die Stückzahlen erhöht werden, teilte eine Sprecherin mit. Dafür investiere das Unternehmen fünf Millionen Euro. „Bereits Ende des Jahres werden wir mit der neuen Technologie noch effizientere Zellen und damit Solarmodule deutlich höherer Leistungsklassen herstellen können“, sagte der Frankfurter Werkleiter Mathias Kamolz. dapd

Fast alle Firmen wollen einstellen

Hamburg - Neun von zehn Firmen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge in naher Zukunft neue Mitarbeiter einstellen. Wie aus der am Montag veröffentlichten Befragung des Ifo-Instituts im Auftrag des „Manager-Magazins“ hervorgeht, planen 87 Prozent aller deutschen Unternehmen, ihr Personal in den kommenden zwölf Monaten aufzustocken. Viele der neuen Beschäftigten werden aber zunächst nur einen befristeten Arbeitsvertrag bekommen. Rund ein Viertel der Firmen, die Neueinstellungen planen, gaben an, dass Befristungen eine größere Rolle spielen als bisher. Das Ifo-Institut hatte die Personalchefs von rund 1000 Firmen befragt. AFP

Warnstreiks in der Stahlindustrie

Berlin - Im Tarifkonflikt in der ostdeutschen Stahlindustrie erhöht die IG Metall den Druck. Nachdem eine erste Verhandlungsrunde ohne Angebot der Arbeitgeberseite geblieben war, ruft die Gewerkschaft zu Warnstreiks auf. Die erste Aktion ist am Dienstag bei den Schmiede- und Elektrostahlwerken im sächsischen Gröditz geplant. Danach soll es Arbeitsniederlegungen bei der Arcelor Mittal GmbH in Eisenhüttenstadt, bei der Ilsenburger Grobblech GmbH in Sachsen-Anhalt sowie in Zeithain bei der Salzgitter Mannesmann Rohr Sachsen GmbH geben. dapd

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