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Gute Jobaussichten für Ärzte

in Krankenhäusern

Für Ärzte gibt es zurzeit viele freie Jobs in Krankenhäusern. 5500 Stellen seien aktuell nicht besetzt, teilt die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft in Berlin mit. Das sind bundesweit rund 4 Prozent aller Stellen im Ärztlichen Dienst. Drei Viertel aller Kliniken (74,2 Prozent) hätten zudem Probleme, offene Stellen zu besetzen. Besonders viele freie Arbeitsplätze gibt es in Psychiatrien: 7,1 Prozent aller Stellen in diesen Abteilungen sind den Angaben nach frei. Auch kleinere Krankenhäuser mit weniger als 300 Betten (6,3 Prozent) und Krankenhäuser im ländlichen Raum (5 Prozent) leiden unter Personalmangel. Etwas weniger unbesetzte Stellen gibt es in Universitätskliniken (1,8 Prozent) sowie in Bayern (3,3 Prozent) und Baden-Württemberg (3,6 Prozent). Zwischen Ost und West gibt es laut der Statistik allerdings keine Unterschiede mehr: In beiden Teilen Deutschlands ist die Quote freier Stellen gleich hoch. dpa

Ein Meistertitel schützt

vor Arbeitslosigkeit

Eine Fortbildung nach der Lehre zahlt sich aus: Meister und Techniker sind nur selten arbeitslos. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Im Jahr 2008 waren nach seinen Angaben 2,9 Prozent der Männer und 3,7 Prozent der Frauen mit solchen Abschlüssen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Damit lag die Quote sogar noch etwas niedriger als bei Akademikern (3,0 bei Männern und 4,0 bei Frauen). Allerdings verdienen Berufstätige mit einer abgeschlossenen Lehre und Weiterbildung im Schnitt weniger als Akademiker. Letztere kamen im Jahr 2007 im Schnitt auf ein Jahresbruttoeinkommen von 56 700 Euro. Bei Meistern und Technikern betrug der Mittelwert 42 000 Euro. dpa

Studie: Die meisten Firmen

planen Neueinstellungen

Ein Großteil der deutschen Unternehmen wollen nach Krise, Kurzarbeit und Einstellungsstopp wieder neues Personal einstellen. In einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts kündigten 87 Prozent der befragten Firmen an, sich in den nächsten zwölf Monaten nach neuen Mitarbeitern umzusehen. Allerdings wollen sich viele Firmen noch nicht langfristig binden. Befristete Arbeitsverträge würden bei den Neueinstellungen eine größere Rolle spielen als bisher, gab rund ein Viertel der Firmen an. Für die Erhebung hatte das Institut im Auftrag des „Manager Magazins“ rund 1000 Personalchefs deutscher Firmen zu ihren Einstellungsplänen befragt. dpa

Unternehmerkinder studieren

oft Wirtschaftsfächer

Viele Kinder aus Unternehmerfamilien studieren Wirtschaftsfächer. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsmagazins „Impulse“ in Hamburg und der privaten Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Befragt wurden dabei mehr als 200 Frauen und Männer aus Unternehmerfamilien im Alter zwischen 16 und 35 Jahren. Wirtschaftsfächer sind demnach erste Wahl für diejenigen, die sich für ein Studium entschieden haben. Mehr als die Hälfte davon (59 Prozent) wählte Betriebswirtschaftslehre, ein weiteres Sechstel (knapp 16) Volkswirtschaftslehre. Auf den Rängen drei und vier folgen Ingenieur- (12) und Kommunikationswissenschaften (11). 41 Prozent der Studenten aus Unternehmerfamilien lernen zudem im Ausland oder haben dort einen Abschluss gemacht. 88 Prozent der Kinder aus Unternehmerfamilien haben das Abitur. dpa

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