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Alstom streicht Stellen



Paris - Der französische Industriekonzern Alstom streicht in den nächsten anderthalb Jahren weltweit 4000 Arbeitsplätze, darunter auch in Deutschland. Besonders betroffen seien neben Deutschland auch die Schweiz und die USA, teilte der Konkurrent des deutschen Siemens-Konzerns am Montag mit. 1000 Arbeitsplätze sollen dadurch wegfallen, dass Mitarbeiter in Rente gehen oder Zeitverträge nicht verlängert werden. Die Kürzungen betreffen ausschließlich den Kraftwerksbau. Das Unternehmen hat weltweit rund 81 000 Mitarbeiter. In Deutschland sind knapp 7000 Mitarbeiter an 17 Standorten beschäftigt. AFP

Handy-Konzern Verizon zahlt zurück

New York - Nach fehlerhaften Abrechnungen zahlt der US-Mobilfunkriese Verizon Wireless einem Zeitungsbericht zufolge umgerechnet 65 Millionen Euro an seine Kunden zurück. Wie die „New York Times“ berichtete, buchte Verizon bei rund 15 Millionen Kunden Geld ab für Leistungen, die diese gar nicht in Anspruch genommen hatten. Den Angaben zufolge handelt es sich um eine der höchsten Rückzahlungen eines Telekommunikationsunternehmens überhaupt. AFP

Abwrackprämie drückt Auto-Absatz

Berlin - Deutschlands Autobranche verkauft nach dem Ende der Abwrackprämie in der Heimat noch immer deutlich weniger Fahrzeuge, erlebt im Ausland aber einen Absatzboom. In den ersten neun Monaten seien in Deutschland knapp 2,17 Millionen Autos neu zugelassen worden, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Berlin mit. Dies entspreche einem Rückgang um mehr als ein Viertel (28 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Export deutscher Autos in andere Länder hingegen habe um 31 Prozent zugelegt. Insgesamt seien von Januar bis September 3,13 Millionen Autos ins Ausland verkauft worden, teilte der VDA mit. AFP

Mogelei bei Werbung mit Rabatten

Düsseldorf - Verbraucherschützer haben unklare Angaben zu vermeintlichen Rabatten im Internet kritisiert. Eine Stichprobe habe ergeben, dass jede zweite zum Vergleich genannte Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) falsch oder nicht nachvollziehbar gewesen sei, erklärte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Montag. Sie nahm demnach zehn große Onlineshops unter die Lupe und überprüfte bei jeweils zehn Produkten die dort angegebene UVP. Bei 28 der 100 Produkte war sie demnach falsch angegeben – in 17 Fällen zu hoch, in elf Fällen aber auch zu niedrig. Weitere 14 Angaben waren veraltet, etwa weil der Hersteller das Produkt eigentlich gar nicht mehr anbietet. In anderen Fällen wiederum habe sich die UVP nicht überprüfen lassen. Dabei handele es sich zum Beispiel um importierte Ware, die in Deutschland vom Hersteller nicht angeboten werde. AFP

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