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Siemens erhält Auftrag im Oman



München - Ein Konsortium aus Siemens und einem südkoreanischen Partnerunternehmen profitiert von milliardenschweren Kraftwerksaufträgen im Oman. Vom Gesamtauftragswert über 1,3 Milliarden US-Dollar (948 Millionen Euro) für zwei 750-Megawatt-Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke entfalle rund die Hälfte auf Siemens, verlautete am Dienstag aus Industriekreisen. Die Kraftwerke errichtet Siemens zusammen mit der südkoreanischen GS Engineering & Construction in Barka und Sohar. Neben dem schlüsselfertigen Bau liefert Siemens die Hauptkomponenten wie Gas- und Dampfturbinen, Generatoren sowie die Elektro- und Leittechnik. dpa

Ministerium verweigert Mindestlohn

Berlin - Für die etwa 23 000 Beschäftigten der beruflichen Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen wird es keinen Mindestlohn geben. Das Bundesarbeitsministerium unter Ressortchefin Ursula von der Leyen (CDU) lehnte es ab, einen von Gewerkschaften und Arbeitgebern vereinbarten Mindestlohntarifvertrag für die Branche für allgemeinverbindlich zu erklären. Der Antrag werde „mangels Vorliegens eines öffentlichen Interesses“ abgelehnt, hieß es in dem von der SPD am Dienstag verbreiteten Ablehnungsschreiben des Ministeriums. Die SPD-Arbeitsmarktexpertin Anette Kramme sagte, die Weiterbildung bleibe damit „ein Paradies für unseriöse Anbieter“. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erklärte, die „Schraube des Lohndumpings“ werde sich damit weiterdrehen.rtr

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