NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wirtschaft sucht Auszubildende

Berlin - Die Gelegenheit war günstig: Rund 900 Ausbildungsplätze in Berlin und im Brandenburger Umland boten Unternehmen am 1. und 2. Oktober bei der diesjährigen Ausbildungsplatz-Nachvermittlung von IHK, Handwerkskammer und Arbeitsagenturen an. Doch von den knapp 1900 persönlich eingeladenen Ausbildungssuchenden kamen gerade mal 500 zu der Aktion am Tempelhofer Flughafen. Im vergangenen Jahr waren es immerhin noch 37 Prozent gewesen. Umso größer war die Auswahl: Die Jugendlichen, die zur Nachvermittlung erschienen waren, erhielten im Schnitt je zwei Ausbildungsangebote. Die meisten Angebote kamen aus der Gastronomie und dem Handel, gefolgt von Büro-, IT-, Industrie- und Handwerksberufen. Tsp

SIEMENS AG]SIEMENS AG]Deutsche Bank kommt an

Frankfurt am Main - Die Rekord-Kapitalerhöhung der Deutschen Bank ist bei den Investoren offenbar gut angekommen. Die begleitenden Banken hätten fast alle Aktien bei Investoren platziert, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Insgesamt erlöst das größte deutsche Geldhaus mit der Maßnahme rund zehn Milliarden Euro. Die neuen Aktien kosteten 33 Euro, während der Kurs der alten Papiere in den vergangenen Tagen um 40 Euro pendelte. Die Deutsche Bank finanziert mit dem Schritt die Komplett-Übernahme der Postbank und rüstet sich selbst und die künftige Tochter für die schärferen Kapitalregeln. rtr

Keine Einigung beim Eigenbehalt

Berlin - Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich vorerst nicht auf einen Kompromiss über den Eigenbehalt von Banken bei Pfandbriefen einigen können. Der Bund legte einen Kompromiss vor, der bei der Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie verlängerte Fristen vorsieht. Die Länder wollten dem am Dienstagabend aber nach Angabe von Teilnehmern nicht zustimmen. Der Bundesrat hatte sich gegen den Gesetzentwurf gewandt, nach dem der von der EU vorgeschriebene Eigenbehalt von fünf Prozent der Pfandbriefe für deutsche Institute ab 2013 auf zehn Prozent erhöht werden soll. rtr

Hochtief provoziert ACS

Frankfurt am Main - Hochtief will den spanischen Baukonzern ACS zu einem Übernahmeangebot auch für seine Australien-Tochter zwingen. Das würde die von Hochtief als feindlich erachtete Übernahme des größten deutschen Bauunternehmens durch die Spanier deutlich verteuern. Hochtief kündigte am Dienstagabend einen entsprechenden Antrag an die australische Börsenaufsicht an. Nach dem Willen von Hochtief sollte ACS nach dem Übernahmeangebot für den Essener Konzern auch den freien Aktionären seiner australischen Ertragsperle Leighton anbieten, deren Aktien zu erwerben. rtr

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