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Winterkorn soll VW-Chef bleiben



Hamburg - Der Vorsitzende des Volkswagen-Aufsichtsrats Ferdinand Piëch möchte den Vertrag des 63-jährigen Konzernchefs Martin Winterkorn über das übliche Pensionsalter hinaus verlängern. Früher habe er seine Manager mit 65 in Pension geschickt, sagte der 73-jährige VW-Patriarch am Rande des Pariser Autosalons der Wochenzeitung „Die Zeit“. Jetzt sei er schlauer: „Ich habe selbst erst mit über 70 Jahren die schwierigsten Aufgaben meines Lebens gelöst.“ Gemeint ist der von Piech erfolgreich gegen Ex- Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und die eigenen Vettern ausgefochtene Kampf um die Führung des künftigen Volkswagen-Porsche-Konzerns. Tsp

Telekom-Verfahren eingestellt

Bonn - Im Prozess um die Telekom-Spitzelaffäre hat das Gericht das Verfahren gegen zwei der drei Angeklagten vorläufig eingestellt. Die Mitarbeiter der Telekom und von T-Mobile treffe nur eine geringe Schuld, befand der Richter am Mittwoch. Sie müssen Geldstrafen in Höhe von je 6000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen. In den Jahren 2005 und 2006 waren von der Telekom rund 60 Personen über ihre Telefondaten ausspioniert worden, darunter Journalisten und Aufsichtsräte. Es sollte herausgefunden werden, wie Unternehmensinterna an die Presse gelangten. Das Verfahren gegen den dritten Angeklagten wird weitergeführt. dpa

Guter Ausblick für Deutschland

Berlin/Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsschätzungen für Deutschland massiv angehoben. Der Fonds rechnet in seinem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Ausblick auf die Weltwirtschaft mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung in Deutschland von 3,3 Prozent in diesem Jahr, das sind 1,9 Prozentpunkte mehr als die bisherige IWF-Schätzung. Für 2011 rechnet der Fonds dann mit einem Wachstum von zwei Prozent, das sind noch 0,4 Prozentpunkte mehr als bisher vom IWF geschätzt. Die Aufwärts-Revision für Deutschland ist die stärkste, die der Fonds für ein Land vornahm. rtrDeutsche Bank: Klarstellung

In unserer Ausgabe vom 4. Oktober 2010 haben wir in dem Artikel „Er hat Mut bewiesen“ irrtümlich geschrieben, dass der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Dr. Josef Ackermann, im Zusammenhang mit einem im Februar dieses Jahres von ihm dem Bundeskanzleramt unterbreiteten Hilfsplan für Griechenland staatliche Garantien für von privaten Geldgebern einzugehende Risiken verlangt habe. Die Deutsche Bank hat uns glaubhaft versichert, dass dies nicht der Fall war. Vielmehr sollte nach dem Vorschlag die Kreditanstalt für Wiederaufbau gemeinsam mit privaten Investoren griechische Staatsanleihen kaufen. Tsp

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