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Bei der Bahn drohen Streiks



Frankfurt am Main - Bahnfahrern drohen in den kommenden Wochen womöglich Streiks. Auch die sechste Runde der Tarifgespräche bei der Deutschen Bahn sei ohne Ergebnis abgebrochen worden, die Verhandlungen seien „völlig festgefahren“, teilten die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA am Freitag mit. Die Deutsche Bahn sprach dagegen von „konstruktiven Gesprächen“. Nach Auskunft von Transnet und GDBA wollen die Gewerkschaften in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen beraten. Kämen die Entscheidungsgremien dabei zu der Auffassung, dass weitere Verhandlungen „keinen Sinn haben, sind Arbeitskampfmaßnahmen unausweichlich“, erklärten Transnet und GDBA. AFP

Opel verhandelt mit Investoren

Brüssel - Der deutsche Autobauer Opel will neue Verhandlungen mit chinesischen Investoren über einen Verkauf seines Werks in Antwerpen führen. Die Gespräche würden „umgehend“ beginnen, sagte Betriebsrat Rudi Kennes von der Gewerkschaft FGTB am Freitag. Zuvor war der europäische Opel-Betriebsrat mit Opel-Chef Nick Reilly zusammengekommen. Um welche Investoren es sich genau handelt, wollte Kennes nicht sagen. Opel hatte am Montag der Autobauer angekündigt, das Werk voraussichtlich bis Jahresende schließen zu müssen, weil die Suche nach einem Investor erfolglos verlaufen sei. AFP

Wirtschaftsbuch ausgezeichnet Frankfurt am Main - Mit der Autorin Susanne Schmidt hat in diesem Jahr erstmals eine Frau den mit 10 000 Euro dotierten Deutschen Wirtschaftsbuchpreis gewonnen. Ihr Werk „Markt ohne Moral – Das Versagen der internationalen Finanzelite“ wählte die Jury als bestes deutschsprachiges Wirtschaftsbuch 2010, wie das „Handelsblatt“ am Freitag in Frankfurt mitteilte. Die Zeitung lobt den Preis seit 2007 gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesse aus. Ein wichtiges Kriterium dafür sei ein verständlicher Stil. Dieser sei der promovierten Volkswirtin und Tochter von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) mit ihrem Werk über die Finanzkrise und deren Folgen gelungen, urteilte die Jury. dpa

Lecks beim Online-Banking entdeckt

Hannover - Zahlreiche deutsche Banken haben beim Online-Banking einem Test des Computermagazins „c't“ zufolge Sicherheitslücken. Einem 16-jährigen Schüler sei es binnen zwei Tagen gelungen, Internet-Browser bei der Nutzung des Online-Bankings zu manipulieren, wie „c't“ am Freitag berichtete. Der Schüler habe bei 17 von 20 Banken „ernsthafte Sicherheitslücken“ gefunden. Die betroffenen Banken reagierten dem Magazin zufolge sehr unterschiedlich auf die gefundenen Probleme. Die Deutsche Bank etwa habe mehr als zwei Wochen lang die Hinweise, die das Magazin nach eigenen Angaben über verschiedene Kanäle laufen ließ, ignoriert. AFP

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