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Siemens setzt auf Win

dkraft

München - Der Elektrokonzern Siemens will im Geschäft mit Windkraftanlagen in die Weltspitze vordringen. Die Produktionskapazitäten würden deutlich ausgeweitet und das Geschäft internationalisiert, sagte der Chef der Erneuerbare- Energien-Sparte von Siemens, René Umlauft, dem „Handelsblatt“ vom Montag. Eine zentrale Rolle spiele dabei China. Nach Angaben aus Branchenkreisen werde Siemens in Kürze ein Joint Venture mit dem Mischkonzern Shanghai Electric verkünden. Auch in anderen Ländern wolle der Konzern die Präsenz der Sparte erweitern. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Windgeschäft, der kleinere Solarbereich solle mitwachsen. Im Fokus seien Brasilien, Indien und Afrika. Um die Märkte zu bedienen, wolle Siemens dort mit eigenen Fabriken präsent sein. dpa

Chinesen zapfen Gasfeld in Texas an

Oklahoma City/Hongkong - Um ihren Energiehunger zu stillen, greifen die Chinesen nun auch nach den Bodenschätzen der USA. Der von Peking kontrollierte Energiekonzern CNOOC kauft für knapp 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro) ein Drittel an einem Öl- und Gasfeld in Südtexas. Die gleiche Summe fließt noch einmal in die Erschließung der Vorkommen. CNOOC überweist das Geld an den US-Energiekonzern Chesapeake, der die Rechte an der Ausbeutung des weitläufigen Areals hat. Die Vereinbarung gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Zuvor hatte sich CNOOC in lateinamerikanische Öl- und Gasfelder eingekauft und will zudem im Irak oder Uganda fördern. dpa

Stahlwirtschaft überwindet Krise

Düsseldorf - Die deutschen Stahlkocher arbeiten weiter unter Hochdruck. Im September wurden 3,3 Millionen Tonnen Rohstahl in den Hütten erzeugt. Damit liegt die Produktion der ersten neun Monate 46 Prozent über der der Krisenjahre 2008/09, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag in Düsseldorf mit. Die Auslastung erreichte bei 10,2 Millionen Tonnen im dritten Quartal 84 Prozent und lag damit höher als in den meisten anderen EU-Ländern. Bei hoher Nachfrage sind im Jahresverlauf die Preise stark gestiegen. Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Hintergrund sind ein weltweit hoher Bedarf und volle Auftragsbücher der deutschen Industrie. dpa

Goldman Sachs kehrt zum IIF zurück New York/Frankfurt - Der internationale Bankenverband (IIF) ist wieder komplett: Die vor zwei Jahren im Streit ausgetretene US-Investmentbank Goldman Sachs kehrt schon bald in die von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geführte Branchenvertretung zurück. „Die Banken müssen in dieser Situation einfach zusammenrücken“, hieß es am Montag aus Finanzkreisen. Die Institute müssen sich auf verschärfte Vorschriften einstellen als Reaktion auf die Finanzkrise. Der internationale Bankenverband als Sprachrohr der Branche hat sich gegen neue Regelungen ausgesprochen, die das Geschäft einschränken und am Gewinn nagen. Goldman Sachs und der IIF hatten sich Mitte 2008 zerstritten. Knackpunkt war die Bewertung von Vermögenswerten in den Bilanzen. Goldman beharrte darauf, dass Vermögenswerte zu aktuellen Marktpreisen einfließen müssten. Der IIF indes drängte auf eine Lockerung der Praxis und plädierte für Modellrechnungen. dpaSIEMENS AG]

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