NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

EU will Airline-Kooperation erlauben

Brüssel - Die EU-Kommission will der geplanten engeren Zusammenarbeit der drei Fluggesellschaften British Airways, American Airlines und Iberia zustimmen. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia werde die Entscheidung am Mittwoch bekannt geben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Behörde wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Airlines hatten den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse gemacht, um ihrer geplanten Allianz den Weg zu ebnen. Sie boten der EU an, auf einige lukrative transatlantische Start- und Landerechte zu verzichten. Die Fluggesellschaften wollen den Abbau von Barrieren in der Luftfahrt zwischen EU und USA (Open Skies) nutzen.rtr

Dubai World wirbt um Unterstützung

Dubai - Der staatliche Mischkonzern Dubai World will seine Gläubiger Ende Juli über den Stand seiner Umschuldungspläne informieren. Das geplante Treffen am 22. Juli ist das erste seit Dezember, bei dem alle 80 Gläubiger zusammenkommen, wie drei mit dem Vorhaben vertraute Personen am Sonntag sagten. Die Bitte um Zahlungsaufschub von Dubai World hatte Ende November 2009 Ängste vor einer neuen Welle der Finanzkrise ausgelöst. Seitdem bemüht sich Dubai World darum, seine Schulden umzustrukturieren. Im Mai einigte sich das Konglomerat mit seinen Hauptgläubigern auf eine Umschuldung in Höhe von 23 Milliarden Dollar. Bei dem Treffen wolle sich Dubai World auch um die Unterstützung der anderen Gläubiger bemühen, hieß es. rtr

Microsoft plant Dienst mit Fujitsu

Bangalore - Fujitsu und Microsoft wollen einer japanischen Zeitung zufolge gemeinsam Rechen- und Datendienste im Internet (Cloud Computing) anbieten. Wie „Nikkei“ berichtete, will der US-Konzern seine Software und das japanische Unternehmen seine Kundendienste beisteuern. Fujitsu verfügt demnach über 90 Rechenzentren in 16 Ländern. Microsofts Cloud-Dienste würden in diesem Jahr im Tatebayashi-Zentrum installiert. Später sollten Standorte in den USA, Großbritannien und Singapur folgen. rtr

Griechen ziehen Anleihe zurück

Athen - Griechenland wagt sich nun doch nicht mit einem Zwölf-Monats-Papier auf den Markt. Die Pläne für eine entsprechende Emission würden nicht weiter verfolgt, teilte die griechische Finanzagentur mit. An einem Sechs-Monats-Papier werde dagegen festgehalten. Die Emission sei für den 13. Juli geplant. Insgesamt wolle die Regierung in Athen 1,25 Milliarden Euro aufnehmen. Am 16. Juli werden Geldmarktpapiere im Volumen von 2,16 Milliarden Euro fällig. Mit der anstehenden Emission soll ihre Zurückzahlung finanziert werden.rtr

Rekordbörsengang in China

Hongkong - Die chinesische Agricultural Bank of China steuert in dieser Woche auf den größten Börsengang aller Zeiten zu. Mit einem Volumen von 22,2 Milliarden US-Dollar könnte die staatliche Agrarbank den 21,9 Milliarden US-Dollar schweren Börsengang ihrer heimischen Konkurrentin, der Industrial and Commercial Bank of China, im Oktober 2006 übertrumpfen. An der Börse in Hongkong sollen 25,4 Milliarden Aktien zum Preis von je 3,20 Hongkong-Dollar notiert werden. In Schanghai sollen die Dividendenpapiere 2,68 Yuan kosten, dort sollen 22,24 Milliarden Anteilsscheine an der Börse gelistet werden. rtr

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