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Chevron und Rosneft suchen Öl



Moskau - Der staatliche russische Konzern Rosneft und das US-Energieunternehmen Chevron bohren gemeinsam im Schwarzen Meer nach Öl. „Dies ist ein vielversprechendes Gebiet“, sagte Chevron- Chef John Watson am Donnerstag. Dort werden 4,6 Milliarden Barrel Öl (je 159 Liter) vermutet. Zur Höhe der Investitionen machten Watson und Sergej Bogdantschikow, der Chef von Russlands größtem Ölförderer, keine Angaben. Der Vertrag wurde im Beisein des russischen Premiers Wladimir Putin unterzeichnet. dpa

Gehälter der Bundesagentur zu hoch

Berlin - Die SPD hat den Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, wegen der außertariflichen Bezahlung von Führungskräften der Behörde aufgefordert, seine Aufgaben vorerst ruhen zu lassen. Der Bundesrechnungshof (BRH) hatte festgestellt, dass die BA bei der Entlohnung von Spitzenkräften gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen hatte. Im Haushaltsausschuss des Bundestages hatte sich die SPD am Mittwoch nicht durchgesetzt, da sich die Haushälter von Union und FDP ihrer Forderung nicht anschlossen. Die BA hatte die außertariflichen Zulagen damit begründet, sie habe nur so Spitzenkräfte gewinnen oder halten können. rtr

Schlag gegen Steuerbetrüger

Kiel - Den Behörden ist ein Schlag gegen eine Bande gelungen, die beim Handel mit Getränken mindestens zwei Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. Mehr als 150 Steuerfahnder, Polizisten und Staatsanwälte durchsuchten am Mittwoch und Donnerstag Häuser in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Polen. Angeblich wurden falsche Angaben zur Umsatzsteuer gemacht. dpa

EU schaltet alte Kohlekraftwerke ab

Brüssel - Alte Kohlekraftwerke in Europa sollen der EU zufolge Ende 2023 geschlossen werden, wenn die Eigentümer sie nicht mit Filtern zur Verringerung der Luftverschmutzung ausrüsten. Alle anderen Anlagen müssten mit den Planungen zur Herausfilterung von Stoffen wie Schwefel und Stickoxid beginnen, sagte der EU-Parlamentarier Holger Krahmer am Donnerstag. Diese Einigung auf informeller EU-Ebene muss noch von den Mitgliedsländern bestätigt werden. rtr

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