NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Berliner Bodenpersonal streikt nicht

Berlin - Das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld wird am heutigen Mittwoch noch nicht streiken. Man sei „sehr enttäuscht“, dass die Arbeitgeber kein neues Angebot vorgelegt habe, sagte ein Verdi-Sprecher. Die Gewerkschaft habe die Verhandlungen durch „unerfüllbare Nachforderungen“ zum Scheitern gebracht, sagte dagegen der Geschäftsführer der Flughafenservice-Gesellschaft GlobeGround Berlin, Bernhard Alvensleben. Streiks will Verdi nach eigenen Angaben sechs bis 24 Stunden vorher ankündigen. Die Verhandlungen über einen gemeinsamen Tarifvertrag für die Mitarbeiter von GlobeGround Berlin und Ground Service International waren am Freitag gescheitert. ddp

Brüderle lehnt höhere Klimaziele ab

Brüssel/Berlin - Die Bundesregierung geht ohne einheitliche Linie in die Debatte um verschärfte Klimaziele der EU. Während Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Dienstag in Brüssel vor einer einseitigen Anhebung der Treibhausgas-Einsparungen in der EU warnte, sprach sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) erneut ausdrücklich dafür aus. Deutschland werde bei seinem Ziel bleiben, bis 2020 seinen CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Das EU-Ziel insgesamt solle aber auf 30 Prozent statt der bisher angepeilten 20 Prozent angehoben werden. EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard will am Mittwoch ihre Pläne präsentieren. Nach einem Reuters vorliegenden Positionspapier der Dänin soll das Klimaziel vorerst nicht erhöht werden. rtr

Industrie meldet höhere Nachfrage

Brüssel/Berlin - Die Nachfrage nach Industrieprodukten aus den 16 Euro-Ländern ist im März so stark gestiegen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Firmen erhielten 5,2 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat, teilte das Europäische Statistikamt mit. Das war das größte Plus seit Juni 2007. Experten hatten nur mit einem Plus von zwei Prozent gerechnet. Binnen Jahresfrist zogen die Aufträge sogar um 19,8 Prozent an. Das war der stärkste Anstieg seit zehn Jahren. Anfang 2009 hatte es wegen der Rezession heftige Einbrüche gegeben. rtr

Kleine Laptops verkaufen sich super

Stamford - Günstige Mini-Notebooks treiben weiter die Verkäufe mobiler Computer in die Höhe. Im ersten Quartal stieg der Absatz von Notebooks im Jahresvergleich um 43,4 Prozent auf 49,4 Millionen Geräte, wie die Marktforschungsfirma Gartner berichtete. Es sei das schnellste Wachstum in acht Jahren. Die Verkäufe der abgespeckten Laptops stiegen dabei um 71 Prozent. Die Kehrseite der Entwicklung ist der Druck auf die Margen der Computerbauer. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Notebooks sank laut Gartner binnen eines Jahres um 15,7 Prozent auf 732 Dollar. dpa

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