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Kein Ebay für Porsche-Mitarbeiter

Stuttgart - Facebook, Ebay oder Xing: Für Porsche-Mitarbeiter sind soziale Netzwerke, Webdienste und private E- Mailprogramme wie Google-Mail tabu. Auch das Nutzen der Internet-Plattform Ebay sei während der Arbeitszeit verboten, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers in Stuttgart. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, geschieht dies aus Angst vor Wirtschaftsspionage. Der Leiter Konzernsicherheit, Rainer Benne, begründete den Schritt damit, dass über das soziale Netzwerk Facebook interne Informationen nach draußen dringen könnten. Ausländische Geheimdienste spähen laut dem Bericht Facebook systematisch aus. Sie nehmen Kontakt zu gut informierten Insidern auf und versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen, heißt es in der Branche. dpa

South Stream offen für Wintershall

Mailand - Die Regierungschefs von Russland und Italien wollen Zeitungsberichten zufolge das Konsortium der geplanten Gaspipeline South Stream für die BASF-Tochter Wintershall öffnen. Die Kasseler Öl- und Gasgesellschaft könne einen Anteil von zehn bis 20 Prozent übernehmen, berichteten die italienischen Blätter “Il Messaggero“ und “La Repubblica“ am Sonntag. Das hätten die Ministerpräsidenten Wladimir Putin und Silvio Berlusconi bei einem Privattreffen in Russland vereinbart. Wintershall hatte allerdings zuletzt Spekulationen über eine bevorstehende Beteiligung mit den Worten zurückgewiesen, andere Projekte hätten Priorität. South Stream ist eine der Pipelines, die russisches Gas nach Europa leiten soll. Das Konsortium wird vom russischen Gaskonzern Gazprom kontrolliert. rtr

Wall-Street-Absturz noch ungeklärt

New York - Die Ursache für den drastischen Kurseinbruch an den US-Börsen am 6. Mai ist offenbar doch noch nicht aufgeklärt. Der so genannte „Flash Crash“, bei dem der Dow-Jones-Index binnen Minuten um rund 1000 Punkte abstürzte, könne nicht durch die Aktivitäten eines einzelnen Handelsteilnehmers verursacht worden sein, erklärte der Datendienstleister Nanex. Dies habe eine eingehende Untersuchung des Handelsgeschehens in dem fraglichen Zeitraum ergeben. Die US-Regulierungsbehörden hatten vor einigen Tagen erklärt, ein einzelner großer Handelsteilnehmer habe den Kursrutsch im Mai verursacht. Ein Name war in dem Abschlussbericht der US-Börsenaufsichten SEC und CFTC aber nicht genannt worden. rtr

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