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Volkswirte für höhere Löhne



Frankfurt/Main - Volkswirte untermauern den Ruf der Politik nach höheren Löhnen. Der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Bankengruppe, Norbert Irsch, erklärte am Dienstag in Frankfurt: „Damit die Binnenwirtschaft anspringt, wäre eine Tarifrunde mit Lohnerhöhungen von durchschnittlich gut drei Prozent erforderlich.“ Nach Überzeugung von Konjunkturexperten der Commerzbank sprechen auch die in Deutschland erwarteten weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen für einen Lohnanstieg. Dies wirke sich positiv auf die Löhne aus, erklärte Chefvolkswirt Jörg Krämer. dpa

Jung und Alt arbeiten gut zusammen

Mannheim - Das Miteinander von Alt und Jung in einem Betrieb fördert die Produktivität laut einer Studie deutlich. In Teams mit jüngeren Kollegen werden die älteren leistungsfähiger, und auch die Produktivität der jüngeren steigt, heißt es in der am Dienstag vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vorgelegten Untersuchung. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Betrieben. Demnach sinkt häufig die Produktivität, wenn der Anteil Älterer steigt. Auch wirkten sich Weiterbildungsmaßnahmen und Altersteilzeitmodelle für Ältere nicht auf deren Produktivität aus. dpa

Händler setzen auf Weihnachten

Stuttgart - Deutschlands Einzelhändler rechnen mit vollen Kassen im Weihnachtsgeschäft. Fast jeder zweite Händler erwarte bessere Geschäfte als im Krisenjahr 2009, fand die Beratungsgesellschaft Ernst & Young in ihrem am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten „Handelsbarometer“ heraus. Nur drei Prozent der Befragten rechneten mit schlechteren Geschäften. Nach Einschätzung der Händler wird es vor allem eine große Nachfrage nach Unterhaltungselektronik, Schmuck und Accessoires geben. dpa

Weber warnt

Berlin - Bundesbank-Chef Axel Weber hat vor einem zu späten Ausstieg aus der unkonventionellen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gewarnt. Es bestünden Risiken sowohl bei einem zu frühen als auch bei einem zu späten Ausstieg, sagte Weber, der auch dem EZB-Rat angehört, am Dienstag in New York. Die entsprechenden Schritte dürften nicht zu lange verzögert werden. Derzeit sei die Geldpolitik der EZB jedoch angemessen, weil die Inflationserwartungen niedrig seien. rtr

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