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General Electric tut sich schwer

FairfieldDAIMLER AG] - Die Kunden kommen zurück: Der US-Mischkonzern General Electric hat einen deutlichen Schub bei den Aufträgen verzeichnet. „Zum ersten Mal in acht Quartalen haben wir sowohl bei den Gerätebestellungen als auch bei den Services ein Wachstum gesehen“, sagte Konzernchef Jeff Immelt am Freitag. Die Spätfolgen der Wirtschaftskrise waren im dritten Quartal aber noch merklich zu spüren. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 35,9 Milliarden Dollar (25,5 Milliarden Euro). Der Gewinn fiel wegen Belastungen aus aufgegebenen Geschäftsfeldern sogar um 18 Prozent auf unterm Strich 2,1 Milliarden Dollar. dpa

Klage gegen Daimler abgewiesen

Stuttgart - Die Millionenforderungen von Daimler-Altaktionären wegen der Fusion mit dem US-Autobauer Chrysler sind abgeschmettert worden. Die Werte beider Unternehmen seien vor dem Zusammenschluss 1998 angemessen berechnet worden, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart am Freitag mit. Damit bleibt dem Autobauer eine Zahlung von insgesamt 230 Millionen Euro an seine Altaktionäre erspart. Der Zusammenschluss ist inzwischen wieder rückgängig gemacht worden, aus DaimlerChrysler wurde Daimler. 16 Aktionäre hatten auf eine Zuzahlung in bar geklagt, weil sie die Daimler-Benz AG bei der Verschmelzung für unterbewertet hielten. dpa

AMD ist wieder in den roten Zahlen

Sunnyvale - Der Chip-Konzern AMD kommt selbst in Boomzeiten nicht aus den roten Zahlen heraus. Der Intel-Konkurrent verbuchte im dritten Quartal einen Verlust von 118 Millionen Dollar – und das, obwohl sich Computer deutlich besser verkaufen als noch vor einem Jahr. Damals hatte es ein Minus von 128 Millionen Dollar gegeben. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar zu. AMD versucht seit Jahren verzweifelt, dauerhaft Geld zu verdienen. dpa

Lufthansa streitet mit China

Peking - Chinas Behörden erlauben der Lufthansa entgegen ihrer ursprünglichen Pläne nur einmal pro Woche einen Flug mit dem A380 nach Peking. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warb in der chinesischen Hauptstadt bei dem Vizechef der Luftverkehrsbehörde (CAAC), Xia Xinghua, darum, weitere Flüge mit dem weltgrößten Verkehrsflugzeug zuzulassen. Einen Durchbruch gab es offensichtlich nicht. „Ich habe getan, was ich tun kann, um etwas voranzubringen“, sagte Ramsauer am Freitag in Peking. China wolle seine „eigenen Interessen wahren“. Im Gegensatz zur Lufthansa fliegt die arabische Fluggesellschaft Emirates aus Dubai mindestens sechs Mal die Woche mit dem A380 Peking an. dpa

Seagate wird Übernahmekandidat

New York/Scotts Valley - Der weltgrößte Festplattenhersteller Seagate ist ins Visier von Investoren geraten. Das Unternehmen bestätigte ein Übernahmeinteresse von ungenannter Seite. Seagate hatte sich vor fünf Jahren mit dem Wettbewerber Maxtor zusammengeschlossen. Der Börsenwert liegt nach dem Kurssprung bei knapp sieben Milliarden Dollar. In US-Medien wurden als mögliche Käufer die Finanzinvestoren TPG, KKR, Bain Capital und Silver Lake genannt. Seagate war bereits von 2000 bis 2002 in der Hand von Finanzinvestoren. dpa

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