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Air-Berlin-Tarifkompromiss geplatzt



Frankfurt am Main/Berlin - Der Tarifkompromiss mit den Piloten von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin ist geplatzt. Die Piloten lehnten in einer Urabstimmung die Ende August gefundene Einigung mit großer Mehrheit ab. Das habe die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit der Fluggesellschaft schriftlich mitgeteilt, sagte Peter Hauptvogel, Sprecher von Air Berlin. Man nehme die Entscheidung zur Kenntnis. „Da neue Gespräche für die erste Novemberwoche vereinbart worden sind, gehen wir davon aus, dass vorerst nicht gestreikt wird“, sagte Hauptvogel dem Tagesspiegel. Germania-Piloten hingegen sind bereit zum Streik. 81 Prozent der bei dem Berliner Unternehmen beschäftigten Mitglieder der Gewerkschaft Cockpit stimmten in einer Urabstimmung für einen Arbeitskampf, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Die Piloten wollen einen Betriebsrat wählen. kph/AFP/dpa

Mieterbund kritisiert EEG-Umlage

Berlin - Der Deutsche Mieterbund hat die steigenden Kosten für die Förderung von Solarstrom kritisiert. „Die meisten Solardächer werden eher auf Ein- und Zweifamilienhäusern installiert“, sagte Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz. „Warum jetzt alle Haushalte hierfür Subventionen zahlen müssen, kann man schon mal infrage stellen.“ Grundsätzlich stehe der Mieterbund dem Ausbau der Erneuerbaren zwar positiv gegenüber. „Die Frage ist, ob es von der Allgemeinheit in diesem Umfang subventioniert werden muss“, sagte der Sprecher. Die sogenannte EEG-Umlage steigt, 2011 um mehr als 70 Prozent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde. AFP

Unsichere Gurte: Rückruf bei GM

Detroit - Der nächste Rückruf in den USA: Der landesweit größte Hersteller General Motors (GM) warnte am Freitag davor, dass bei gut 322 000 Impala-Limousinen die vorderen Sicherheitsgurte nicht richtig befestigt sein könnten. Im schlimmsten Falle drohten die Sicherheitsgurte bei einem Unfall aus ihrer Verankerung zu reißen. Die Wagen der Modelljahre 2009 und 2010 sollen deshalb in die Werkstätten. Bislang sind GM nach eigenen Angaben noch keine Vorfälle zu Ohren gekommen, bei denen Menschen verletzt oder gar getötet worden seien. Der krisengeschüttelte Autobauer steht kurz vor seiner Rückkehr an die Börse. dpa

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