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Gute Ausbildungsnoten zahlen sich beim Einstiegsgehalt aus

Schlechte Noten in der Ausbildung können das Einstiegsgehalt von Berufsanfängern schmälern. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg ergeben, das Daten von rund 11 000 Absolventen einer Lehre im Saarland ausgewertet hat. Demnach müssen Berufseinsteiger mit einem „ausreichenden“ Abschluss ihrer Lehre mit rund zehn Prozent weniger Lohn rechnen als Absolventen mit der Note „sehr gut“. Die Ergebnisse seien repräsentativ für Westdeutschland. Sehr große Unterschiede ergeben sich demnach für Elektriker, Informatiker und Bankkauffrauen mit schlechten Noten.    dpa

Jeder vierte hält über soziale Netzwerke Kontakt mit Kollegen

Neben engen Freunden finden sich bei Nutzern von sozialen Netzwerken im Internet, wie Facebook oder MeinVZ, inzwischen entfernte Bekannte, alte Schulfreunde – und oftmals auch Arbeitskollegen – auf der so genannten Freundesliste. Nach einer Umfrage des Online-Karriereportals Monster.de sind 61 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer in sozialen Netzwerken nicht mit ihren Arbeitskollegen befreundet und trennen damit strikt zwischen Berufs- und Privatleben. 27 Prozent der befragten Deutschen hingegen geben an, sich auf Facebook mit ihren Kollegen auszutauschen. Tsp

Teams mit jungen und älteren Kollegen arbeiten produktiver

Ältere Mitarbeiter sind einer Studie zufolge „erheblich leistungsfähiger“, wenn sie in Teams mit jüngeren zusammenarbeiten. Auch die Produktivität der jüngeren Mitarbeiter steige in diesen Unternehmen, heißt es in einer in dieser Woche vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim vorgelegten Untersuchung. Dabei handelt es sich laut ZEW um die erste deutschlandweit repräsentative Studie zur Wirkung spezifischer Personalmaßnahmen für Ältere. Ein weiteres Ergebnis: Weiterbildungsmaßnahmen und Altersteilzeitmodelle für Ältere wirken sich nicht auf deren Produktivität aus. dpa

Ein Viertel aller EU-Bürger fürchtet

um den Job

Jeder vierte EU-Bürger befürchtet, in naher Zukunft seinen Job zu verlieren. Einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage zufolge, die in dieser Woche in Brüssel veröffentlicht wurde, glauben 25 Prozent aller Bürger in den EU-Mitgliedsstaaten, dass sie bald arbeitslos werden. Am meisten Angst um ihren Job haben die Menschen in den baltischen Staaten. In Litauen sind weit über die Hälfte aller Bürger (58 Prozent) nicht davon überzeugt, noch lange beschäftigt zu sein. Ähnlich sieht es in Rumänien, Griechenland oder Malta aus. Besonders zuversichtlich dagegen sind Arbeitnehmer in Deutschland, den Niederlanden oder Großbritannien. Hier liegt die Angst vor dem Jobverlust bei knapp 20 Prozent. epd

Viele wissen über die Rente mit 67 nicht Bescheid

Fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) fühlt sich unzureichend über die Rente mit 67 informiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge in Köln. Entsprechend gering ist das Wissen über die Anhebung des Rentenalters. Nur rund jeder Achte (13 Prozent ) weiß, dass die Neuregelung im Jahr 2029 in Kraft tritt. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) glaubt dagegen, dass sie ab sofort gilt. Befragt wurden rund 1000 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren.dpa

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