NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Jeder Zweite würde elektrisch fahren

München - Elektroautos sind einer Umfrage zufolge für die Mehrheit der deutschen Autofahrer eine Alternative. 54 Prozent gaben an, dass der Kauf eines Elektroautos für sie in den nächsten fünf Jahren infrage komme. Als größte Vorteile nannten sie den Umweltschutz, die Unabhängigkeit von der Ressource Öl und geringere Betriebskosten, hieß es in der Umfrage, die der TÜV Rheinland am Dienstag bei der Elektromobilitäts-Messe eCarTec in München vorstellte. Als Einschränkung sehen die Befragten allerdings die lange Ladedauer der Batterien, die begrenzte Reichweite sowie die limitierte Höchstgeschwindigkeit an. Für die Studie wurden 1000 Menschen befragt. dpa

Ladendiebstahl kostet Milliarden

Heppenheim - Ladendiebstähle verursachen bei deutschen Einzelhändlern und Verbrauchern immense Schäden: Allein von Juli 2009 bis Juni 2010 sind Waren im Wert von fast fünf Milliarden Euro abhandengekommen. Dies geht aus dem am Dienstag vorgestellten globalen Diebstahlsbarometer hervor, das das britische Centre for Retail Research mit Unterstützung des Warensicherungsspezialisten Checkpoint Systems erstellt hat. Da der Einzelhandel die Kosten durch die Diebstähle durch höhere Preise abdeckt, belasten die Diebe laut der Studie damit jeden Haushalt in Deutschland rechnerisch mit 149 Euro im Jahr. Gemessen am Umsatz der Einzelhändler betrugen die Verluste rund 1,12 Prozent. dpa

Weber sieht keine Kreditklemme

Berlin - Bundesbank-Chef Axel Weber erwartet trotz schärferer Eigenkapitalregeln für die Banken keine Kreditklemme auf breiter Front in Deutschland. Zwar könnte der Abbau von Risikopositionen in den Bankbilanzen in Einzelfällen auch die Kreditvergabe betreffen, sagte Weber am Dienstag. Mit negativen Folgen für die Wirtschaft sei aber nicht zu rechnen, weil der größte Teil des zusätzlichen Kapitalbedarfs auf große, international tätige Banken entfalle. Die Banken, deren Schwerpunkt auf der Kreditversorgung des Mittelstandes und der privaten Haushalte liege, seien weniger betroffen. rtr

Aigner will Agrarhilfen beibehalten

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wendet sich gegen Kürzungen der künftigen EU-Agrarfinanzen. „Aus deutscher Sicht gibt es Dinge, die wir nicht hinnehmen können. Dazu gehört insbesondere auch die Kappung der Direktzahlungen“, sagte Aigner am Dienstag bei einer Veranstaltung der Agrargenossenschaften. Deutschland sei bei der Umsetzung der bisherigen Agrarreform so weit wie kein anderer EU-Staat. Den deutschen Bauern drohen im Rahmen der künftigen Agrarfinanzen ab 2014 Einbußen bei den direkten Beihilfen. Im Gegenzug könnten osteuropäische Länder profitieren. dpa

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