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Leighton hilft Hochtief

Essen/Sydney - Die australische Hochtief-Tochter Leighton will ihren Widerstand gegen eine Übernahme durch den spanischen Baukonzern ACS verstärken. Leighton kündigte am Donnerstag einen ähnlichen Antrag beim australischen Übernahmegremium „Takeovers Panel“ an, wie er von Hochtief geplant ist. Ziel sei es, ACS zu einer vollen Übernahmeofferte für Leighton zu zwingen. Gleichzeitig hielt der Vorstandsvorsitzende David Mortimer die Tür für die Spanier offen: Er begrüßte Zusagen von ACS, bei einer Übernahme von Hochtief die Unabhängigkeit Leightons zu bewahren.  dpa

HSH deckt Nonnenmacher

Kiel - Der Aufsichtsrat der skandalgeschüttelten HSH Nordbank hat sich erneut hinter den Vorstand des Instituts und den umstrittenen Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher gestellt. Der Aufsichtsrat könne kein schuldhaftes Verhalten von Mitarbeitern und Vorstandsvorsitzendem feststellen, teilte das Gremium am Donnerstag mit. Künftig soll der Hamburger Rechtsanwalt Klaus Landry die rechtlichen Auseinandersetzungen der Bank koordinieren. dpa

Fannie und Freddie brauchen mehr

Washington - Die US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac benötigen zum Überleben viele weitere Milliarden aus Steuergeldern. In den kommenden drei Jahren müsse die Regierung bis zu 215 Milliarden Dollar (155 Milliarden Euro) für die beiden Unternehmen aufbringen, teilte die zuständige US-Regulierungsbehörde FHFA am Donnerstag mit. Die Untergrenze des zusätzlichen Finanzbedarfs bezifferte sie auf 73 Milliarden Dollar. Bislang hat die US-Regierung bereits 148 Milliarden in Fannie Mae und Freddie Mac gesteckt, die seit September 2008 unter staatlicher Aufsicht stehen. Die neuen Gelder sind vor allem wegen ausbleibender Hypothekenzahlungen überschuldeter Hauskäufer nötig. AFP

Berlin liegt bei Erwerbstätigkeit vorn

Berlin – Die Zahl der Erwerbstätigen ist in Berlin und Brandenburg im Bundesvergleich am stärksten gestiegen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres lag die Zunahme der Erwerbstätigkeit in beiden Ländern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit jeweils 0,9 Prozent deutlich höher als in allen anderen Bundesländern, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Seit dem zweiten Halbjahr 2009 habe sich aber in der Region der Beschäftigungszuwachs entgegen dem Bundestrend verlangsamt. dapd

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