NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

28 000 offene Stellen

für IT-Experten



Der Mangel an Fachkräften in der IT-Branche ist nach Angaben des Verbandes Bitkom in diesem Jahr kräftig um 40 Prozent auf 28 000 offene Stellen gestiegen. Es zeige sich, dass der Fachkräftemangel ein strukturelles Problem sei, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung einer repräsentativen Studie. Fast die Hälfte aller Befragten unter 1500 IT-Unternehmen sehe einen deutlichen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Wesentlicher Grund neben den „Schwächen des deutschen Bildungssystems“ sei der steigende Bedarf an Hochqualifizierten. Zugleich beschäftige die Branche in diesem Jahr so viele Menschen wie nie zuvor, betonte Scheer. Mit 843 000 Arbeitsplätzen sei die ITK-Branche nach dem Maschinenbau der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, noch vor der Elektro- und Automobilindustrie. Aktuell gebe es mit 28 000 offenen Stellen für IT-Experten rund 8000 mehr als noch 2009.dpa

Nur jeder 20. Konzernmanager kommt aus dem Ausland

Die Topmanager von Weltkonzernen sind einer Studie zufolge weniger international als allgemein vermutet wird. Nur jeder zwanzigste Manager an der Spitze eines Konzerns kommt aus dem Ausland, lediglich knapp jeder Vierte kann auf Auslandserfahrung in Studium oder Beruf zurückblicken, wie aus einer vom „Manager-Magazin“ veröffentlichten Untersuchung des Darmstädter Soziologen Michael Hartmann hervorgeht. Deutsche Konzerne schneiden dabei im Vergleich gut ab: Während sich in China, Frankreich oder den USA kaum Ausländer an Firmenspitzen finden, sind es der Studie zufolge in Deutschland neun Prozent, in Großbritannien sogar 18 Prozent. Für die Studie untersuchte der Elitenforscher Hartmann die Karriere der Chefs in den hundert größten Firmen Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Chinas, Japans und der USA. AFP

Gutes Aussehen

kann Bewerberin schaden

Das Aussehen spielt im Beruf eine wichtige Rolle. Attraktive Bewerber erhalten oft den Vorzug gegenüber anderen, erläutern die Psychologen Matthias Spörrle und Maria Agthe in der Novemberausgabe des „Personalmagazins“. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von dieser Regel, bei denen ein gutes Aussehen sogar schaden kann. Denn ein attraktives Äußeres hilft Bewerbern im Gespräch mit dem Personaler nur weiter, wenn dabei ein Mann auf eine Frau trifft oder umgekehrt, erläutern die Experten. Besonders jüngere Frauen hätten dagegen schlechte Karten, wenn sie hübscher als die Personalerin sind: Sie werden dann oft schlechter als andere bewertet. dpa

Zeitarbeiter übernehmen

vor allem Aushilfsjobs

Zeitarbeiter sind vor allem Hilfsarbeiter: In dieser Beschäftigungsgruppe besetzen sie mehr als jede dritte Stelle (36 Prozent). Das berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Es beruft sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus dem Juni 2009. In den Metall- und Elektroberufen sind Zeitarbeiter dem IW zufolge aber weit davon entfernt, die Stammbelegschaften zu ersetzen. Unter den Elektrikern, Schlossern oder Mechanikern stellten sie Mitte des vergangenen Jahres etwa nicht mehr als jeweils fünf Prozent der Beschäftigten. Insgesamt hatte im Juni 2010 jeder 50. Beschäftigte mit Sozialversicherungspflicht einen Vertrag mit einer Zeitarbeitsfirma. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben