NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VZ Berlin bietet wieder Energieberatung an

Pünktlich zum Beginn der Heizperiode nehmen die Energieberater der Verbraucherzentrale Berlin wieder ihre Arbeit auf. Die Energieberatung richtet sich an Mieter, Vermieter und Eigenheimbesitzer. Das Beratungsspektrum umfasst die Überprüfung der Heizkostenabrechnung, die Klärung von Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel in Wohnungen sowie Fragen zur energetischen Gebäudesanierung. Die Beratung kostet fünf Euro. Termine können telefonisch unter 030-214 85-150 vereinbart werden, per E-Mail unter mail@verbraucherzentrale-berlin.de oder persönlich in der VZ Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin. Tsp

Geld zurück von der Lebensversicherung

Verbraucher, die ihre Lebens- oder Rentenversicherung 2005, 2006 oder 2007 gekündigt haben, können möglicherweise bei ihrem früheren Versicherer noch einmal die Hand aufhalten. „Wer den Mindestrückkaufswert nach der Kündigung nicht rausbekommen hat“, sagt Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), „kann den noch bis Jahresende beanspruchen.“ Der Mindestrückkaufswert liegt knapp bei der Hälfte der eingezahlten Beiträge. Ansprüche aus den Verträgen der genannten Kündigungsjahrgänge können nur noch bis Ende 2010 gestellt werden, sonst verfallen sie. Einen Musterbrief finden Betroffene im Internet unter www.bundderversicherten.de. Tsp

Verbraucherschützer untersuchen Pflegeverträge

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) und die Verbraucherzentralen wollen den Verbraucherschutz in der Pflege ausweiten. Wie der VZBV mitteilte, werden die Verbände das Kleingedruckte in Verträgen von Alten- und Pflegeheimen unter die Lupe nehmen, bundesweit rechtlichen Rat in ausgewählten Pflegestützpunkten anbieten und Aktionstage durchführen. Das Projekt wird finanziell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt und läuft bis Ende März 2013. Tsp

Ökostrom ist oft billiger als normaler Strom

Wer einen Ökostromanbieter wählt, kommt häufig noch immer günstiger weg als bei seinem bisherigen Versorger, teilt das Preisvergleichsportal Verivox mit. Die Betreiber von Photovoltaikanlagen oder Windparks bekommen Vergütungen, die über dem Marktpreis liegen. Die Differenz zu den Marktpreisen zahlen alle Stromkunden über eine Umlage. Nach Angaben der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber steigt diese Ökostrom-Umlage 2011 auf das Rekordhoch von 3,530 Cent je Kilowattstunde – ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zu den 2,047 Cent in diesem Jahr.   Falls die höhere Umlage komplett an die Kunden weitergegeben werde, schlage das für einen Musterhaushalt mit 69 Euro zusätzlich zu Buche, rechnet Verivox vor. Bei einem Jahresverbrauch von 4 000 Kilowattstunden stiegen die Stromkosten im Grundversorgungstarif damit von durchschnittlich 968 auf 1 037 Euro. Der günstigste Ökostromtarif koste derzeit im Schnitt 750 Euro – „er ist also um 218 Euro günstiger als das, was der Musterhaushalt aktuell im Grundversorgungstarif bezahlen muss“, hieß es in der Mitteilung.dpa

   

Hausbesitzer müssen Laterne akzeptieren

Ein Grundstückseigentümer muss eine Straßenlaterne vor seinem Wohnhaus hinnehmen. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ: 1 A 10474/10 OVG) hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hingewiesen. Der Kläger hatte sich gegen eine Straßenlaterne gewehrt, die rund zehn Zentimeter vor seinem Wohnhaus aufgestellt wurde. Der eigentliche Leuchtkörper hing an einem Ausleger und ragte ungefähr 1,50 Meter vor der Hauswand in den Gehwegbereich hinein. Der Kläger fühlte sich gestört und verlangte die Beseitigung. Das Gericht entschied, dass der Kläger den Lichteinfall hinnehmen müsse. Dieser sei im innerstädtischen Bereich ortsüblich. Außerdem könnten die Nutzer des Anwesens die Beeinträchtigungen mindern, etwa durch Schließen der Rollläden. Tsp

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