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Ölmultis steigern ihre Gewinne

Houston/Den Haag/London - Die höheren Öl- und Gaspreise haben dem US- Konzern Exxon Mobil einen unerwartet kräftigen Gewinnsprung beschert. Im dritten Quartal steigerte das texanische Unternehmen den Ertrag um 55 Prozent auf 7,35 Milliarden Dollar, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Im Vorjahresquartal waren es nur 98 Cent. Die sprudelnden Gewinne verdankt der US-Konzern vor allem den kräftig gestiegenen Rohstoffpreisen, die auch Europas größtem Ölkonzern Shell einen kräftigen Gewinnzuwachs bescherten. Der Nettogewinn stieg im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast sieben Prozent auf 3,463 Milliarden Dollar. Bereinigt ergab sich sogar ein Ertragsplus von 88 Prozent bei 4,9 Milliarden Dollar. Das teilte Shell am Donnerstag am Konzernsitz in Den Haag sowie in London mit. dpa/rtr

Nissan ruft Millionen Autos zurück

Tokio/Berlin - Der japanische Autobauer Nissan ruft mehr als zwei Millionen Autos der Marken Nissan und Infiniti in die Werkstätten zurück. Weltweit gehe es um 2,14 Millionen Autos, teilte Nissan Deutschland am Donnerstag mit. In Europa müssten 368 000 Autos zurückgerufen werden, in Deutschland mehr als 40 000. Betroffen sind aber vor allem Japan und der nordamerikanische Markt. Bei den Autos besteht den Angaben zufolge die Gefahr, dass wegen eines Relais-Defekts der Motor während der Fahrt ausgeht. Betroffen sind in Deutschland der Kleinwagen Micra und der Geländewagen Pathfinder der Baujahre 2004 bis 2006 sowie der Pick-up Navarra (2005 bis 2006). Die Besitzer der Autos würden angeschrieben. dpa

BASF verdient wieder prächtig

New York - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF versechsfachte im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn auf 1,2 Milliarden Euro, wie das Management in Ludwigshafen am Donnerstag mitteilte. Ein erneuter Rückfall in die Rezession sei nicht zu befürchten. BASF hatte schon vergangene Woche Eckdaten für die Monate Juli bis September veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach rechnet der Konzern mit einem Rekordumsatz von rund 63 Milliarden Euro und einem bereinigten Betriebsgewinn von über acht Milliarden Euro. Anlegern stellte Hambrecht zudem eine Dividendenanhebung in Aussicht. rtr

Deutsche trinken weniger Bier

Wiesbaden - Nach der erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft hat der regnerische August den Bierdurst der Deutschen gleich wieder gedämpft. Von Juli bis September gingen 27,1 Millionen Hektoliter Bier über Ladentische und Theken. Das waren 0,5 Millionen Hektoliter oder 1,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2009, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete. Im meist sonnigen WM-Monat Juli war der Absatz im Jahresvergleich noch um 5,6 Prozent gestiegen, anschließend jedoch um 7,1 Prozent im August und 4,6 Prozent im September abgestürzt. dpa

MAN hat hohe Ansprüche

München - Die anziehende Konjunktur verhilft dem Lastwagen- und Dieselmotorenbauer MAN allmählich wieder zu alter Stärke. Der Münchner Konzern schraubte am Donnerstag seine Erwartungen für 2010 deutlich nach oben und rechnet nun mit einem Umsatzplus von mehr als 20 Prozent. In den ersten neun Monaten 2010 wuchsen die Erlöse verglichen mit dem schwachen Vorjahreszeitraum um gut 20 Prozent auf rund 10,5 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente MAN 380 Millionen Euro nach zuvor 214 Millionen Euro. dpaMAN SE]

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