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Personaler nutzen Online-Netzwerke

Wer aktiv Networking im Internet betreibt, verbessert dadurch seine Jobchancen. Denn viele Personaler nutzen inzwischen auch Online-Netzwerke auf der Suche nach passenden Bewerbern. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich auf eine Befragung von 548 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen. Demnach sagen 39 Prozent, dass sie Stellen auch über Online-Netzwerke besetzen. Weitere 27 Prozent planen das. Nur 10 Prozent wollen auch in Zukunft darauf verzichten. dpa

Lebenslauf nicht überfrachten

Auch wenn Hobbys und persönliche Interessen mitunter interessant für Personaler sind: Bewerber dürfen ihren Lebenslauf nicht überfrachten. Es sei ein häufiger Fehler, zu viele Dinge aufzulisten, warnt der Karriereberater Hermann Refisch aus Frankfurt: „Viele gestalten die Bewerbung wie einen Katalog. Der Personaler soll sich dann das Passende heraussuchen.“ Das komme aber nicht gut an. „Wenn ich Langohrhasen züchte, erwähne ich das vielleicht, wenn ich mich im Tierhandel bewerbe – aber nicht im IT-Bereich“, sagt Refisch. Das Motto für eine gute Bewerbung laute nicht „Alles muss rein“. Stattdessen sollten Bewerber manche Dinge besser weglassen und nur Referenzen angeben, die für die Firma und den Job wirklich relevant sind.dpa

Jüngere oft nur befristet eingestellt

Berufseinsteiger werden häufig nur befristet eingestellt. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem vergangenen Jahr. Jeder dritte Arbeitnehmer im Alter unter 25 Jahren (35 Prozent) war 2009 demnach befristet beschäftigt. In der Altersgruppe der 40- bis 45-Jährigen galt das nur für jeden Fünfzehnten (6,5 Prozent). Insgesamt hatte jeder zehnte Erwerbstätige einen Vertrag auf Zeit (10,5 Prozent), Auszubildende und Freiberufler nicht mitgerechnet. Besonders verbreitet sind Zeitverträge bei privaten Dienstleistungen wie der Pflege; in diesem Bereich lag die Quote der befristet Beschäftigten bei 16,4 Prozent. Danach folgten Unternehmensdienstleister wie Steuerberater mit 13,1 Prozent und die öffentliche Verwaltung mit 12,5 Prozent. Hochschulabsolventen werden zudem eher auf Zeit eingestellt als Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung. Der Anteil der befristet Beschäftigten unter den Erwerbstätigen mit akademischem Abschluss (15,0 Prozent) war 2009 fast doppelt so hoch wie der von Absolventen einer Lehre (8,3 Prozent).dpa

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