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Grube will kein zweites Stuttgart 21

Kenzingen - Nach der Kontroverse um Stuttgart 21 stellt die Bahn ihre Pläne für den Ausbau der Strecke Karlsruhe–Basel auf den Prüfstand. Sein Unternehmen werde die Planungen kritisch unter die Lupe nehmen, sagte Bahnchef Rüdiger Grube am Samstag im südbadischen Kenzingen. „Wir wollen verhindern, dass es hier ein zweites Stuttgart 21 gibt.“ Die Erweiterung der Rheintalbahnstrecke von zwei auf vier Gleise ist nach Stuttgart 21 das größte Bahnprojekt in Baden- Württemberg. In der Pflicht stehe auch die Bundesregierung, sagte Grube. Sollte es veränderte Trassenführungen und mehr Lärmschutz geben, müsse der Bund zusätzlich Geld zur Verfügung stellen. Baden-Württemberg müsse sich finanziell beteiligen. „Bei diesen Fragen bin ich zuversichtlich“, sagte Grube. Das Land hat bereits zugesagt, bis zu 50 Prozent der Mehrkosten zu übernehmen. dpa

Winterkorn sieht Risiken

München/Wolfsburg - Bei der geplanten Verschmelzung von VW und Porsche gibt es finanzielle und juristische Unsicherheiten. Das Risiko liege bei 30 Prozent, dass die Fusion nicht wie geplant erfolge, sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn der „Automobilwoche“. Die Autobauer arbeiteten dennoch intensiv an der Grundlagenvereinbarung. Diese müsse bis spätestens Ende 2011 umgesetzt werden. Neben Unklarheiten bei den steuerlichen Rahmenbedingungen stehe eine abschließende Bewertung drohender Schadenersatzklagen noch aus. dpa

Toyota soll vertuscht haben

Los Angeles - Der japanische Autobauer Toyota hat laut einer in den USA eingereichten Klage früher als behauptet von schwerwiegenden technischen Problemen bei seinen Wagen gewusst und versucht, diese zu vertuschen. Nachdem Toyota Fälle von ungewollter Beschleunigung an Wagen aus seiner Produktion festgestellt habe, habe der Konzern betroffene Autos heimlich zurückgekauft, heißt es in einer Klageschrift, die bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht wurde. AFP

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