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Deutsche Fachkräfte gefragt



Düsseldorf - Die Attraktivität deutscher Arbeitskräfte könnte der Wirtschaft hierzulande schaden. Denn Hochqualifizierte aus Deutschland zählen nach internationaler Einschätzung zu den Besten. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die 1200 Manager befragt hat, woher nach ihrer Ansicht die Talente von morgen kommen. Deutschland landete weltweit auf Rang vier. Nur die deutlich einwohnerstärkeren Länder China, Indien und die USA schnitten besser ab. Vor allem Beschäftigte aus der Pharma- und Biotechnologie, der Nanotechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Informationstechnik und Elektronik sind laut der Umfrage höchst abwerbegefährdet. HB

Hochtief hofft auf Bundeskanzlerin

Berlin - Hochtief kann im Kampf gegen eine Übernahme durch den spanischen Rivalen ACS allenfalls auf indirekte Hilfe der Bundesregierung hoffen. Der Essener Baukonzern bemüht sich um das Emirat Katar als möglichen Investor, der eine Mehrheit von ACS blockieren könnte. Bei einem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Katars Ministerpräsidenten Scheich Hamad am Montag in Berlin sei aber über einzelne Unternehmen nicht gesprochen worden, verlautete aus Regierungskreisen. Merkel verfolge aber die Bemühungen von Hochtief um Katar mit Sympathie und habe prinzipiell politische Rückendeckung signalisiert. Die ACS-Gruppe hält derzeit knapp 30 Prozent an dem deutschen Baukonzern, will aber auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Hochtief wehrt sich dagegen. rtr

Air Berlin schuldet um

Frankfurt am Main SITZ ACS]- Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft will eine Anleihe im Volumen von 150 bis 200 Millionen Euro begeben und damit zum Teil eine ausstehende, 125 Millionen Euro schwere Wandelanleihe aus dem vergangenen Jahr zurückkaufen, wie Air Berlin am Montag mitteilte. Damit schlägt das Unternehmen zwei Fliegen mit einer Klappe: Die neuen Anleihe ist mit einem Kupon von 8,5 Prozent etwas günstiger als die Wandelschuldverschreibung, die mit neun Prozent verzinst wird. An der Börse zog die Air-Berlin-Aktie zu Wochenbeginn um 1,1 Prozent an, beflügelt vor allem durch überraschend gut ausgefallene Quartalszahlen. rtr

Richtigstellung

Die Firma Init AG hat keinerlei Bezug zu Diensten im Videoverleihgeschäft, wie in der Montagausgabe von uns irrtümlich berichtet. Das Unternehmen arbeitet für Behörden und Autohersteller. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen. Tsp

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