NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ausgaben für Weihnachten steigen

Stuttgart - Die Deutschen wollen im Aufschwung wieder mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Im Schnitt planten Verbraucher in diesem Jahr 232 Euro für ihre Ausgaben zum Fest ein, teilte die Unternehmensberatung Ernst & Young am Mittwoch in Stuttgart mit. Das seien sieben Euro mehr als im Vorjahr. Besonders die Älteren zwischen 55 und 65 Jahren wollten sich spendabel zeigen und mit 278 Euro rund 51 Euro mehr ausgeben als 2009. Verbraucher unter 35 Jahren hingegen planten nur 168 Euro ein, 34 Euro weniger als 2009. Grundlage der Daten ist eine repräsentative Umfrage unter 2000 Verbrauchern.AFP/Tsp

US-Pizzakette startet in Berlin

Berlin - Der amerikanische Pizza-Lieferservice Domino’s will im großen Stil in den deutschen Markt einsteigen. Eine erste Filiale soll an diesem Freitag in Berlin eröffnet werden, wie die US-Kette am Mittwoch mitteilte. Bis Jahresende sollen

weitere Läden in Berlin und Bonn folgen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sind dann bundesweit 1000 Niederlassungen geplant. Für den Start in Deutschland sollen zehn Millionen Euro investiert werden. Domino’s hatte in den 80er Jahren erfolglos versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. Nun soll die Expansion mit einem neuen Franchisepartner glücken. Die US-Kette vertreibt ihre Pizza derzeit in weltweit mehr als 9000 Filialen. dpa

Ratenkredite fallen weniger oft aus

Wiesbaden - Die deutschen Verbraucher zahlen Ratenkredite wieder pünktlicher zurück. Die Zahl der Ausfälle lag im dritten Quartal rund zwölf Prozent unter dem Vorjahresquartal und sieben Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals, wie die Wiesbadener Auskunftei Schufa am Mittwoch mitteilte. Damit sind so wenige Kredite ausgefallen wie zuletzt Ende 2008. „Trotz der hohen Zunahme an Krediten im letzten Jahr kam es zu einem erfreulichen Rückgang an Kreditausfällen“, sagte Schufa-Chef Michael Freytag. Grund sei die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, aber auch die sorgfältige Prüfung von Krediten durch die Banken. dpa

Mieter müssen Mängel anzeigen

Karlsruhe - Bei Mängeln an Mietwohnungen wie etwa Schimmel dürfen Mieter die Zahlung der Miete nur verweigern, wenn sie den Vermieter bereits auf den Mangel aufmerksam gemacht haben. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden (Az.: VIII ZR 330/09). Das sogenannte Zurückbehaltungsrecht diene dazu, auf den Vermieter Druck auszuüben, damit er etwaige Mängel beseitigt. Solange dem Vermieter Mängel nicht bekannt seien, könne die Zahlungsverweigerung diese Funktion nicht erfüllen. Im konkreten Fall hatten Mieter aus Berlin im Jahr 2007 wegen Schimmels drei Monate lang keine und einen Monat nur die Hälfte der Miete gezahlt. Ihr Vermieter kündigte daraufhin das Mietverhältnis und verlangte eine Nachzahlung. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben