NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Lufthansa hebt Kerosinzuschläge an

Frankfurt am Main - Die Lufthansa hebt die Kerosinzuschläge an. Von Montag an sind je nach Entfernung drei bis fünf Euro mehr pro Streckenabschnitt zu zahlen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Für innereuropäische Ziele steigt der Zuschlag von 21 auf 24 Euro. Für die Fernstrecke steigen die Zuschläge um fünf Euro auf 82, 87 oder 97 Euro – je nach Entfernung. Beworbene Endpreise wie wie 99-Euro-Tickets enthalten die Zuschläge bereits. Als Begründung für die Anhebung verwies Lufthansa auf die gestiegenen Ölpreise. Zuletzt hatte Lufthansa im Juni die Zuschläge um drei bis fünf Euro gesenkt. dpa

Fast jeder Zehnte ist überschuldet

Wiesbaden - Trotz Wirtschaftskrise ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland in diesem Jahr nicht so stark gestiegen wie befürchtet. Zum 1. Oktober konnten knapp 6,5 Millionen Verbraucher hierzulande ihre Schulden auch auf absehbare Zeit nicht bezahlen, das waren rund 300 000 mehr als im vergangenen Jahr, wie die Auskunftei Creditreform am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Damit seien 9,5 Prozent aller Deutschen über 18 überschuldet. 2009 lag die Quote bei knapp 9,1 Prozent.AFP

Ein-Euro-Jobs hemmen Arbeitssuche

Berlin - Langzeitarbeitslose mit Ein- Euro-Jobs finden einer Studie zufolge seltener einen regulären Arbeitsplatz als andere Hartz-IV-Empfänger. Die Nachteile der Ein-Euro-Jobber zeigten sich dabei quer durch die Bevölkerung, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Donnerstag mit. Mögliche Gründe für das schlechte Abschneiden der Maßnahme seien etwa, dass die im Ein-Euro-Job vermittelten Qualifikationen an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbeigingen, schrieben die Experten. Zudem könnten die Ein-Euro-Jobber stigmatisiert werden, wenn Arbeitgeber die Tätigkeiten als Indiz für eine mangelnde Beschäftigungsfähigkeit ansähen. Das ZEW wertete die Erwerbsverläufe von 160 000 Hartz-IV-Empfängern aus. rtr

Beiersdorf profitiert von Tesa

Hamburg - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat in den ersten neun Monaten des Jahres mehr verdient, kommt aber in seinen europäischen Märkten nur schleppend voran. Das Wachstum stammt überwiegend aus Amerika und Asien. Gut lief vor allem der Unternehmensbereich Tesa, der neben dem Konsumentengeschäft auch als Zulieferer der Autoindustrie aktiv ist. Tesa steigerte den Umsatz von Januar bis September um 15,6 Prozent auf 654 Millionen Euro. Im Kosmetikgeschäft mit der Weltmarke Nivea betrug das organische Wachstum lediglich 2,3 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro. „In Großbritannien und Russland lief das Geschäft sehr positiv, in den übrigen Ländern Europas waren wir mit der Entwicklung nicht zufrieden“, sagte Beiersdorf-Chef Thomas-B. Quaas am Donnerstag in Hamburg. dpa

Kanada hilft Potash

Ottawa - Die kanadische Regierung hat überraschend ein Veto gegen den Verkauf des weltgrößten Düngemittelkonzerns Potash an den Bergbauriesen BHP Billiton eingelegt. Der britisch-australische Konzern kann seine 39 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte zwar nochmals nachbessern. Experten sehen jedoch geringe Chancen, dass sich die Regierung in Ottawa noch umstimmen lässt. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Angebot von BHP Billiton unter dem Strich vermutlich nicht zum Nutzen Kanadas sein wird“, sagte Industrieminister Tony Clement. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben