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Das Ansehen von Bankern

ist weiter gesunken

Das Ansehen von Bankern ist weiter gesunken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage. So genießen sie nur noch bei jedem dritten Deutschen (32 Prozent) ein hohes Ansehen – damit ist der Wert seit dem Vorjahr um 4 Prozentpunkte und seit 2008 sogar um 9 Prozentpunkte gesunken. Im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (dbb) wurden rund 3000 Bundesbürger befragt. Das höchste Ansehen genießen nach wie vor Feuerwehrleute (92). Auf dem zweiten Platz folgen Krankenpfleger (88). Danach kommen Piloten und Ärzte (je 84) sowie Richter (80). Das geringste Ansehen haben der Umfrage zufolge Versicherungsvertreter (10). Nur wenig besser ist das Image von Werbefachleuten (14) und Telekom-Mitarbeitern (16). Auf hinteren Plätzen landen auch Politiker (23) und Gewerkschaftsfunktionäre (28). dpa

Vermittlungsgutscheine werden

von Arbeitslosen selten eingelöst

Arbeitslose lösen Vermittlungsgutscheine auf der Jobsuche nur selten ein. So ist zwischen 2004 und 2007 nicht einmal jeder zehnte Gutschein eingelöst worden, mit dem Arbeitslose einen privaten Arbeitsvermittler ihrer Wahl in Anspruch nehmen können. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ermittelt. Demnach wurden 2007 rund 783 000 solcher Gutscheine ausgegeben – aber nur knapp 9 Prozent eingelöst. Im Jahr 2004 lag die Quote sogar nur bei 7 Prozent. Ein möglicher Grund sei mangelnde Initiative der Arbeitslosen, so die IAB- Forscher Sarah Bernhard und Thomas Kruppe. Arbeitslose könnten aber auch mit der Auswahl privater Arbeitsvermittlungen überfordert sein. Empfänger von Arbeitslosengeld I können den Schein nach zwei Monaten Arbeitslosigkeit beanspruchen. Hartz-IV-Empfänger erhalten ihn nur als Ermessensleistung. dpa

Jeder sechste Beschäftigte

arbeitet im Schichtdienst

Rund jeder sechste Beschäftigte in Deutschland arbeitet im Schichtdienst. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich auf Daten des Statistikamts der Europäischen Union Eurostat. Im vergangenen Jahr wurden demnach 15,8 Prozent aller Arbeitnehmer regelmäßig im Schichtdienst eingesetzt. Deutlich höher ist der Anteil in Polen (29,5), der Slowakei (29,0) und Tschechien (27,6). Besonders selten ist Schichtarbeit danach in Belgien (8,0), Frankreich (7,4) und Dänemark (4,4). Sonntags musste 2009 rund jeder achte Beschäftigte in Deutschland (12,9) arbeiten. In den Niederlanden und der Slowakei waren es 18,6, und in Österreich 16,4 Prozent. Eher selten müssen die Beschäftigten in Luxemburg (9,4), Polen (8,6) und Ungarn (7,2) am Sonntag ihrer Arbeit nachgehen.dpa

Arbeitnehmer wollen

sich verstärkt weiterbilden

Viele Arbeitnehmer in Deutschland wollen sich stärker weiterbilden als bisher. Das hat eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Commerzbank ergeben, an der mehr als 1000 Berufstätige teilgenommen haben. Vier von zehn Arbeitnehmern (41 Prozent) wollen demnach mehr Geld und Zeit als bisher in Weiterbildung investieren. Und fast die Hälfte (47) kann sich zumindest vorstellen, mehr Zeit für Kurse oder Seminare zur beruflichen Fortbildung aufzuwenden. Frauen sind laut der Umfrage eher bereit als Männer, sich mehr Zeit zum Weiterbilden zu nehmen: Jede zweite berufstätige Frau (50 Prozent) hat vor, für die Karriere öfter oder länger Fachwissen zu pauken, bei den berufstätigen Männern sind es nur 43 Prozent. dpa

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