NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

US-Regierung entlastet BP

Washington - Der Energiekonzern BP erhält bei der Untersuchung der Ursachen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko Rückendeckung aus den USA. Eine Untersuchungskommission der Regierung fand keine Hinweise, dass der Konzern und seine Partner Kosten sparten und so die Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigten. „Bis heute haben wir keinen Fall gefunden, bei dem eine Person sich bewusst für Dollars statt Sicherheit entschieden hat“, sagte der Kommissionsvorsitzende Fred Bartlit in Washington. rtr

Vodafone erwartet mehr Gewinn

London/Düsseldorf - Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone will im laufenden Geschäftsjahr operativ bis zu 12,2 Milliarden Pfund verdienen. Das kündigte das Unternehmen am Dienstag in London bei der Bekanntgabe der Zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres (31. März) an. Demnach hat sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 22,6 Milliarden Pfund (26,2 Milliarden Euro) erhöht. Der operative Halbjahresgewinn lag mit 6,07 Milliarden Pfund ebenfalls über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr von 5,91 Milliarden Pfund. Zum Gewinn machte die Vodafone D2 GmbH am Dienstag in Düsseldorf keine Angaben. dpa

BMW und Mercedes legen zu

München - Die Autohersteller BMW und Mercedes-Benz haben im Oktober erneut mehr Autos verkauft. Beide profitieren kräftig von der starken Nachfrage vor allem in China. BMW setzte im Oktober verglichen mit dem Vorjahresmonat 11,6 Prozent mehr Autos ab und verkaufte weltweit 128 593 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Auch bei Daimler hält der Absatzboom an. Im Oktober setzten die Stuttgarter 108 400 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach ab, 11 Prozent mehr als im Vorjahr. dpaAUDI AG]

Hugo Boss hat volle Bücher

Frankfurt am Main - Der Modekonzern Hugo Boss ist optimistisch für das kommende Jahr. „2010 wird bereits ein gutes Jahr werden, aber 2011 könnte noch besser laufen“, sagte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrsam Montagabend. Grund für den Optimismus des Firmenchefs sind die gut gefüllten Orderbücher. Hugo Boss erwartet schon im laufenden Jahr besser abzuschneiden als die Branche. Für die Luxusgüterindustrie werde 2010 ein Wachstum von rund zehn Prozent erwartet. „Wir liegen im Geschäft mit unseren Endverbrauchern deutlich darüber“, sagte Lahrs. Der Umsatz im eigenen Einzelhandel habe in den ersten neun Monaten auch ohne Neueröffnungen um 14 Prozent zugelegt, im dritten Quartal seien es 23 Prozent gewesen.     dpa



Grünenthal streicht 360 Jobs

Aachen - Der Pharmakonzern Grünenthal konzentriert sich künftig stärker auf seine Schmerzsparte und baut weltweit Arbeitsplätze ab. In den den nächsten zwei Jahren werden insgesamt rund 360 von 5000 Arbeitsplätzen gestrichen, in Deutschland sei etwa jeder zehnte Arbeitsplatz betroffen. Es sei mit Entlassungen zu rechnen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. HUGO BOSS AG]Berlin ist laut Tagesspiegel-Information nicht betroffen. /HUGO BOSS AG]Das Unternehmen verspricht sich von 2013 an Einsparungen von jährlich 53 Millionen Euro.     dpa/jmi

Munich Re erwartet mehr

München - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat sich nach einem Gewinnschub im dritten Quartal ein höheres Ziel gesteckt. „Die Chancen stehen gut, dass wir ein Konzernergebnis von etwa 2,4 Milliarden Euro erreichen“, sagte Finanzvorstand Jörg Schneider am Dienstag in München. Bislang hatte die Munich Re mit mindestens zwei Milliarden Euro gerechnet. Wegen des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus dämpfte Schneider aber die Erwartungen für das kommende Jahr. 2011 sei mit einem leicht niedrigeren Konzernergebnis zu rechnen. Im dritten Quartal verdiente der Konzern unter dem Strich 764 (Vorjahr: 643) Millionen Euro. Vom angepeilten Jahresgewinn hat die Munich Re damit in den ersten neun Monaten bereits knapp zwei Milliarden Euro eingefahren. Größter Schaden für das Unternehmen in der Rückversicherung war das Erdbeben in Neuseeland Anfang September. Es traf den Rückversicherer mit Belastungen von 230 Millionen Euro. dpaMUNICH RE]

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