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Schweden sollen MAN übernehmen

München/Wolfsburg - Neue Spekulationen über den künftigen Zuschnitt der Lastwagensparte von Volkswagen: Der Wolfsburger Autokonzern plant einem Bericht des „Spiegel“ zufolge, dass die schwedische Lkw-Tochter Scania den Münchner MAN-Konzern übernehmen soll. VW hält an Scania knapp 46 Prozent der Kapitalanteile und gut 71 Prozent der Stimmrechte. An MAN ist Volkswagen wiederum mit knapp unter 30 Prozent beteiligt. Die Münchner halten ihrerseits etwa 17 Prozent an den Schweden. Seit langem wird über mögliche Formen der Zusammenarbeit oder Übernahmen zwischen Scania und MAN spekuliert. Die drei Unternehmen wollten sich am Samstag nicht zu dem Bericht äußern. dpa

Investoren stehen Schlange bei GM

Detroit - Die amerikanischen Steuerzahler dürfen sich Hoffnung auf einen Geldsegen aus dem Börsengang von GM machen. Die Nachfrage nach den Aktien des erst vor einem Jahr der Pleite entronnenen Autoherstellers sei stark, berichteten mehrere US-Medien am Freitag. Deshalb erwäge der Opel-Mutterkonzern sogar, den Preis für das einzelne Papier über die bisher genannten 29 Dollar je Aktie anzuheben. Damit würde es für den Staat als Haupteigner einfacher, seine milliardenschweren Hilfen wieder einzuspielen. Die US-Regierung hatte GM mit einer Finanzspritze von 49,5 Milliarden Dollar (36,1 Milliarden Euro) den Neustart ermöglicht. Die Erstnotiz der GM-Aktien ist Kreisen zufolge für den 18. November geplant. dpa

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