NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutscher Airbus-Chef Weber geht

Hamburg - Der deutsche Airbus-Chef Gerald Weber wird sich Ende März von dem Unternehmen verabschieden. Nach fast vier Jahren sei es Zeit für ihn, neue Wege zu gehen, erklärte Weber am Montag. Der 61-Jährige kam 2007 zu Airbus, zuvor hatte er als Produktionsmanager in der Autoindustrie gearbeitet. Weber ist bei dem Flugzeughersteller nicht nur für die deutschen Werke verantwortlich, sondern auch Produktionschef des Gesamtkonzerns. Ein Nachfolger soll Anfang 2011 bestimmt werden. dpa

Bahn investiert in Mahlsdorf

Berlin - Die Deutsche Bahn hat am Montag in Mahlsdorf ein neues Rechenzentrum für 24 Millionen Euro eröffnet. Dabei handele es sich um eines der modernsten IT-Zentren des Landes, sagte Konzernchef Rüdiger Grube. Es werde für mehr Zuverlässigkeit sorgen. Die 250 Beschäftigten in dem Zentrum helfen, den Bahnverkehr in ganz Deutschland zu steuern. Sollte es ausfallen, fährt in der ganzen Republik nahezu kein Zug mehr. Um Pannen selbst bei kompletten Stromausfällen zu vermeiden, verfügt das Gebäude unter anderem über drei Schiffsdiesel mit je 3,4 Megawatt, die bei Bedarf als Notstromaggregate dienen. In Tanks werden für den Notfall 100 000 Liter Diesel bereitgehalten. brö

Kleine Firmen stellen am meisten ein

Nürnberg - In der Krise haben kleine Betriebe einer Studie zufolge am meisten eingestellt. Unternehmen mit weniger als 50 regulären Stellen kamen 2009 auf rund die Hälfte aller Neueinstellungen. Dabei arbeiten in diesen Firmen insgesamt nur etwa 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag mit. Allerdings bekam fast die Hälfte der Neueingestellten befristete Verträge; das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2008. Allgemein war das Stellenangebot 2009 stark rückläufig. dpa

Hoteliers geht es besser als Wirten

Berlin - Die Hotellerie ist heraus aus der Krise, die Gastronomie noch nicht. Dies ist das Fazit des am Montag veröffentlichten Branchenberichts des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). In einer Umfrage unter 4000 Unternehmern des Gastgewerbes im Sommerhalbjahr 2010 beurteilten 43 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 45 Prozent als befriedigend und 12 Prozent als schlecht. Dagegen litten die Wirte vor allem unter dem langen Winter und dem nasskalten Frühjahr. Steigende Umsätze in der Sommersaison konstatierten nur 27,5 Prozent der Gastronomen, 43,5 Prozent gehörten laut Umfrage zu den Umsatzverlierern. dpa



Berliner Bau spürt Aufwind

Berlin - Das Bauhauptgewerbe in Berlin hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein deutliches Plus bei den eingegangenen Aufträgen verzeichnet. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum stiegen sie um rund 48 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Der Umsatz wuchs in diesem Zeitraum um 15 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Ebenfalls um rund 15 Prozent wuchs die Zahl der Beschäftigten in der Branche auf insgesamt mehr als 10 100 Menschen. In die Kategorie des Bauhauptgewerbes fallen unter anderem Betriebe des Hoch-, Tief- und Landschaftsbaus. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben