NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

BMW zieht Tariferhöhung nicht vor



Stuttgart - Der Autobauer BMW will im Gegensatz zu anderen Unternehmen die für April kommenden Jahres vorgesehene Tariferhöhung in der Metall- und Elektroindustrie nicht auf Februar vorziehen, wie ein Sprecher am Montag erklärte. BMW habe seinen Mitarbeitern zur Mitte dieses Jahres eine „Durchhalteprämie“ von 1060 Euro ausbezahlt und die Tariferhöhung im vergangenen Jahr nicht nach hinten verschoben. Die Mitarbeiter könnten für nächstes Jahr wieder mit einem Bonus rechnen. rtr

SIXT AG]

Berliner müssen mehr ausgeben

Berlin - Berliner Haushalte haben 2008 durchschnittlich 1876 Euro im Monat für den privaten Konsum ausgegeben. Das waren etwa 20 Euro mehr als im Jahr 2003, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Ein Drittel der Ausgaben entfiel auf die Wohnkosten, gefolgt von Aufwendungen für Nahrungs- und Genussmittel (15 Prozent), für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (14 Prozent) und für Verkehr (11 Prozent). Neben den Konsumausgaben wendeten sie durchschnittlich 179 Euro im Monat für die Tilgung und Verzinsung von Krediten und 107 Euro für Versicherungsbeiträge auf. Die Auswertungen resultieren aus der im Jahr 2008 bundesweit durchgeführten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Im Land Berlin hatten 2513 Haushalte drei Monate lang alle Einnahmen und Ausgaben in einem Haushaltsbuch aufgezeichnet.dapd



Eon lagert 1400 Arbeitsplätze aus

Düsseldorf - Der größte deutsche Energiekonzern Eon lagert bis zum Frühjahr 2011 europaweit rund 1400 IT-Arbeitsplätze aus. Die Jobs werden zu T-Systems und Hewlett Packard verschoben, wie die drei Unternehmen am Montag gemeinsam mitteilten. Als Grund dafür nannte Eon-Vorstandsmitglied Marcus Schenck, Eon müsse sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Entsprechende Verträge würden am 9. Dezember 2010 unterzeichnet. Eon-Chef Johannes Theyssen hatte vor knapp zwei Wochen einen radikalen Umbau des Unternehmens angekündigt. dpa

Sex-Konzern Uhse in der Krise

Flensburg - Der Sex-Konzern Beate Uhse steckt tief in der Krise. Für das Gesamtjahr sei ein Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) zwischen 13 und 15 Millionen Euro zu erwarten, teilte das Unternehmen am Montag in Flensburg mit. Darin seien Sondereffekte wegen der Restrukturierung des Unternehmens noch nicht enthalten. Für die ersten neun Monate lag das EBIT mit Sondereffekten bei minus zwölf Millionen Euro. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 171 auf 147 Millionen Euro. Beate Uhse leidet unter der Gratis-Pornografie im Internet, die den Kauf von Filmen auf DVDs überflüssig macht. Dadurch ist der Versandhandel tief in die roten Zahlen geraten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar