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Firmen lagern mehr Jobs aus



Hamburg - Immer mehr deutsche Firmen wollen bestimmte Tätigkeiten im Ausland erledigen lassen. So stehen 68 Prozent der Unternehmen hierzulande dem sogenannten Outsourcing in andere Länder positiv gegenüber, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Steria Mummert Consulting hervorgeht. Dies sei ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beliebt ist dabei die Auslagerung von Standardarbeiten für die Lohnbuchhaltung oder ähnliche Aufgaben. Häufiges Zielland für die Auslagerung von Tätigkeiten ist demnach Indien. 26 Prozent der Befragten nennen den Subkontinent als ihren bevorzugten Standort. China nennen zwölf Prozent der Befragten als Standort Nummer eins. AFP

Institut erwartet mehr Schwarzarbeit

Bochum - Der steigende Bedarf an Putzkräften und Pflegehilfen wird auch die Schwarzarbeit in deutschen Haushalten massiv ansteigen lassen. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl der nicht angemeldeten Haushaltshilfen in Deutschland von heute geschätzt vier Millionen auf rund zwölf Millionen verdreifachen, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) hervorgeht. Damit würde 2050 rechnerisch jeder dritte deutsche Haushalt eine Haushaltshilfe schwarz beschäftigen. Die Studie wurde vom IW im Auftrag der vom Rentenversicherer Knappschaft Bahn See getragenen Minijob-Zentrale erstellt. AFP

Thunfisch wird oft falsch deklariert

Hamburg - Thunfisch aus der Dose enthält nach Angaben von Greenpeace oft widerrechtlich verschiedene Arten – die teils auch bedroht sind. So sei bei Tests von Greenpeace in Dosen des deutschen Marktführers „Saupiquet“ Thunfisch zweier Arten gefunden worden, teilte die Umweltschutzorganisation am Dienstag mit. Neben dem „Echten Bonito“ sei auch der sogenannte „Kleine Thun“ enthalten gewesen. Gleiches sei bei Dosen der Marke „La Miranda“ festgestellt worden. In der EU ist es laut Greenpeace verboten, mehrere Arten in einer Dose zu mischen und falsch zu kennzeichnen. Die Umweltschutzorganisation untersuchte Ware aus insgesamt zwölf Ländern. Dazu gehörten neben Deutschland auch Italien, Österreich, die Schweiz, Australien und die USA. Je Land wurden den Angaben zufolge mindestens fünf Marken untersucht. AFP

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