NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

LBBW verringert Verlust

Stuttgart - Die größte deutsche Landesbank LBBW hat in den ersten neun Monaten 2010 weiterhin rote Zahlen geschrieben. Das Minus betrug aber nur noch 147 Millionen Euro nach minus 501 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Kreditinstitut am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Die europäische Schuldenkrise und die Kosten für den Konzernumbau verhagelten der Bank weiterhin die Bilanz. Im dritten Quartal schrieb das Institut wieder schwarze Zahlen. Der Gewinn nach Steuern lag bei 143 Millionen Euro nach einem Verlust von 803 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr gab die LBBW aber nicht ab. dpa

EU erlaubt Gift in Solarzellen

Straßburg - In der EU sollen mehr und mehr Giftstoffe aus Elektrogeräten verbannt werden, doch für Kadmium in Solarzellen soll diese EU-Richtlinie nicht gelten. Das EU-Parlament stimmte am Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit für die Richtlinie, über die der EU-Ministerrat voraussichtlich im Dezember nur noch formell abstimmen muss. Für den US-Hersteller First Solar – größter Produzent der umstrittenen Module – geht es bei dieser EU-Entscheidung um viel Geld. Er stellt diese Dünnschichtmodule auf Basis des Halbleiters Cadmiumtellurid her. Das Schwermetall ist nach Ansicht der US-Umweltbehörde EPA krebserregend. Es ist allerdings kostengünstiger als das Halbmetall Silizium. dpa

Russlands Getreideernte bricht ein

Moskau - Die lang anhaltende Hitzewelle im vergangenen Sommer hat die Getreideernte in Russland um fast 40 Prozent einbrechen lassen. Die russischen Bauern ernteten dieses Jahr 60,3 Millionen Tonnen Getreide, 38 Prozent weniger als noch 2009, wie Landwirtschaftsministerin Elena Skrinnik laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax sagte. Im vergangenen Jahr hatte Russland noch einen Ernterekord von 97,1 Millionen Tonnen Getreide erzielt. AFP

Madoffs Treuhänder verklagt UBS

Zürich - Die Milliardenpleite des amerikanischen Finanzjongleurs Bernard Madoff macht der UBS weiter Ärger. Am Mittwoch reichte der Treuhänder für Madoffs Finanzfirma, Irving Picard, bei einem US-Konkursgericht eine Klage gegen die Schweizer Großbank ein. Darin werden UBS und die ebenfalls beklagte Firma Access International Advisors LLC für einen Schaden von zwei Milliarden Dollar verantwortlich gemacht. UBS in Zürich kommentierte die Klage zunächst nicht. Laut der Klageschrift soll UBS mitgeholfen haben, Anlagefonds aufzubauen, die bei Madoff investiert haben. rtr

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