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Reisebranche spürt Aufschwung



Agadir - Die Reisebranche lässt die Wirtschaftskrise hinter sich. „Die Deutschen reisen wieder mehr und geben auch wieder mehr für den Urlaub aus“, sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Klaus Laepple, am Donnerstag anlässlich der 60. Jahrestagung des Verbandes im marokkanischen Ferienort Agadir. Nach ersten Hochrechnungen des DRV verreisten im Ende Oktober beendeten Tourismusjahr 2009/10 fast fünf Prozent mehr Urlauber mit den Reiseveranstaltern als im Vorjahreszeitraum. Die Veranstalter steigerten ihren Umsatz um zwei bis drei Prozent auf 21,3 Milliarden Euro. dpa

Mittelstand „durchweg optimistisch“

Frankfurt am Main - Der deutsche Mittelstand ist robust durch die Krise gekommen und sieht sich gut aufgestellt. „Der Mittelstand blickt durchweg optimistisch in die Zukunft“, sagte der Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe, Norbert Irsch, am Donnerstag. Nach einer KfW-Studie rechnet beinahe jedes zweite kleine und mittlere Unternehmen bis 2012 mit steigenden Umsätzen. Auch bei Ertrag und Beschäftigung sind die meisten Mittelständler zuversichtlich. Trotz eines Umsatzrückgangs von 6,2 Prozent hatten die Mittelständler im Jahr 2009 Gewinne erzielt und 400 000 neue Jobs geschaffen. dpa

Dekabank legt Rekordzahlen vor

Frankfurt am Main - Mitten in der Debatte um ihre Zukunft wirbt die Dekabank mit Rekordzahlen. Der Fondsdienstleister der Sparkassen übertraf schon nach neun Monaten das Rekordergebnis des gesamten Vorjahres und rechnet im Schlussquartal 2010 mit weiterem Aufwind. Bis Ende September schnellte das wirtschaftliche Ergebnis auf 677,9 (Vorjahreszeitraum 502,5) Millionen Euro in die Höhe, wie der Frankfurter Konzern am Donnerstag mitteilte. Im gesamten Vorjahr hatte diese Kernkennzahl der Dekabank, die Erträge minus Aufwendungen misst, bei 661,8 Millionen Euro gelegen. Die Erholung der Kapitalmärkte, eine wieder anziehende Nachfrage nach Fonds und eine deutlich geschrumpfte Risikovorsorge bescherten dem Institut beste Zahlen. dpa

DB vereinfacht Entschädigungen

Berlin - Bahnreisende sollen bei Verspätungen und Zugausfällen künftig einfacher eine Entschädigung und Erstattungen erhalten. Die Deutsche Bahn und die privaten Bahnanbieter überarbeiteten dazu ihr Formular, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das bislang recht unhandliche Formular soll auf die Größe eines DIN-A4-Blattes schrumpfen. Kunden sollen auf dem Formular den Angaben zufolge künftig keine Angaben mehr zur genutzten Fahrkarte und der beantragten Leistung eintragen – dies ergebe sich bereits aus den eingesandten Unterlagen. Auch die Fragen zum Reiseverlauf seien überarbeitet worden, zusätzlich wurde der Vorspann gekürzt. Das neue Formular gibt es ab 12. Dezember. AFP

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