NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Germanwings fliegt Umweg



Köln - Die Fluggesellschaft Germanwings bietet nach eigenen Angaben wegen der Luftverkehrssteuer ab Ende März Flüge aus dem niederländischen Maastricht nach Berlin an. Kunden solle damit eine Alternative zum Flughafen Köln geboten werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Flüge von Maastricht sollen bis zu 40 Prozent billiger sein: Im Gegensatz zu Flügen von Köln falle weder die Ticketabgabe in Höhe von acht Euro an noch die Mehrwertsteuer. Die Lufthansa-Tochter bietet die Maastricht-Flüge allerdings als zusätzliches Angebot an, es sollen keine Verbindungen ab Köln gestrichen werden. AFP

Finnischer Reaktor geht ans Netz

Helsinki - Nach jahrelanger Verzögerung soll der neue finnische Atomreaktor nach Betreiberangaben 2013 ans Netz gehen. Das Herstellerkonsortium aus Siemens und der französischen Areva habe den Abschluss der Bauarbeiten für 2012 und den Betriebsstart für 2013 angekündigt, teilte der finnische Betreiber TVO am Freitag mit. Das Atomkraftwerk ist das fünfte in Finnland, der Druckwasserreaktor soll mit einer Leistung von 1650 Megawatt der stärkste der Welt werden. Ursprünglich sollte das Kraftwerk bereits 2009 Strom produzieren. Eine Reihe von Baupannen hatten allerdings die Fertigstellung verzögert. rtr

Thyssen gibt Millionenbudget frei

Düsseldorf - Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp hat am Freitag nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen ein Budget freigegeben, mit dem die schwächelnde Edelstahlsparte neu aufgestellt werden kann. Nach der Entscheidung des Konzernaufsichtsrates könne am 2. Dezember das Kontrollgremium der Edelstahlsparte Investitionen in Höhe von 244 Millionen Euro auf den Weg bringen. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab. Thyssen-Krupp will das Edelstahlwerk in Düsseldorf-Benrath schließen und die Produktion in rund fünf Jahren nach Krefeld verlagern. Hierfür seien die 244 Millionen Euro vorgesehen. rtr

Toyota kämpft mit Problemen

Tokio - Der weltgrößte Autobauer Toyota kämpft weiter mit Problemen. Die globale Fertigung der Marke Toyota sank im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,6 Prozent auf 613 169 Autos. Bezogen auf den Gesamtkonzern verringerte sich die Produktion um 12,5 Prozent auf 687 660 Fahrzeuge. Der Export der Kernmarke lag um acht Prozent, die des Konzerns um 8,5 Prozent unter den Vorjahresergebnissen. Toyotas heimische Konkurrenten Honda und Nissan kurbelten ihre Produktion an: Nissan um 11,6 Prozent auf 363 227 Autos, Honda um 1,4 Prozent auf 305 406. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar