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Offenen Stellen: Firmen suchen erfolglos nach Mitarbeitern



Trotz Wirtschaftskrise haben Deutschlands Unternehmen vergangenes Jahr laut einer Studie hundertausendfach erfolglos nach neuen Arbeitskräften für offene Stellen gesucht. In insgesamt 450 000 Fällen hätten Betriebe ihre Suche nach Personal ohne Ergebnis abgebrochen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Im weniger stark von der Krise geprägten Jahr 2008 hätten Unternehmen sogar noch 740 000 mal die Suche nach einem geeigneten Bewerber aufgegeben. Das treffe besonders oft auf Kleinstunternehmen mit unter zehn Mitarbeitern zu, teilte das IAB mit: 57 Prozent aller ergebnislosen Bewerbersuchen gingen auf das Konto der kleinen Betriebe. Ein weiteres Viertel entfalle auf Firmen mit zwischen zehn und unter 50 Beschäftigten. AFP

Englisch sprechen ist unbeliebt: Fast jeder Dritte fühlt sich dabei unwohl

Telefongespräch mit einem englischen Klienten? Geschäftsessen mit Kollegen aus Großbritannien? In diesen Situationen sind gute Englischkenntnisse gefragt. Eine Umfrage des privaten Online-Karriereportals Monster.de zeigt, dass die Weltsprache bei 30 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer einen Grund zum Unwohlsein darstellt. 41 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass ihre Englischkenntnisse im Job ausreichend, aber durchaus verbesserungswürdig seien. Auf der sicheren Seite sehen sich lediglich 23 Prozent: Sie sprechen fließend Englisch und haben ihre Englischkenntnisse zumeist durch einen Aufenthalt im Ausland erworben. Nur sechs Prozent der Befragten kommen demnach bei der Arbeit ohne Fremdsprachen aus. Tsp

Kein Feierabend: Jeder Zweite

ist stets für den Job erreichbar

Auch nach dem Dienst haben viele Arbeitnehmer nicht Feierabend: Jeder zweite Berufstätige (51 Prozent) ist heute jederzeit für den Job erreichbar. Ein weiteres Drittel (32) nimmt dienstliche Anfragen per Telefon oder E-Mail in Ausnahmefällen oder zu festgelegten Zeiten in der Freizeit entgegen. Das hat eine Umfrage für den BKK Bundesverband in Berlin ergeben. Befragt wurden 2322 Berufstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren. dpa

Schlechte Arbeitsbedingungen: Junge Erzieher arbeiten oft befristet

Junge Erzieher und Kinderpfleger arbeiten oft befristet und verdienen wenig. So ist nur eine Minderheit (49 Prozent) der unter 25-jährigen Berufseinsteiger unbefristet eingestellt. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) verdient im Monat zudem weniger als 786 Euro netto und ist somit armutsgefährdet. Das ergibt eine Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin. Ausgewertet wurden Daten des repräsentativen Mikrozensus aus dem Jahr 2008. dpa

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