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Winter I: Tempolimit bei der Bahn

Berlin - Die Deutsche Bahn lässt ihre Schnellzüge angesichts des Winters bis auf Weiteres nur noch mit Tempo 200 fahren. So wolle man Schäden vermeiden, die dadurch entstehen, dass herabfallende Eis- und Schneeklumpen bei hoher Geschwindigkeit Schotter aufwirbeln und die Züge beschädigen, erklärte das Unternehmen. Fahrgäste müssten daher mit Verspätungen „im Minutenbereich“ rechnen, sagte eine Sprecherin. Die Bahn kündigte an, bei Verzögerungen von mehr als 30 Minuten auf großen Bahnhöfen kostenlos Tee oder Kaffee zu verteilen. Kunden können sich unter der Gratis-Nummer 08000 99 66 33 über die Lage bei der Bahn informieren. brö

Winter II: Flugzeuge am Boden

Frankfurt am Main/München - Verzögerungen bei der Enteisung und Abfertigung von Flugzeugen haben am Dienstag bei Lufthansa zu hunderten Flugausfällen am Heimatstandort in Frankfurt am Main geführt. Einem Sprecher zufolge fielen allein am Vormittag 260 Flüge bei der größten deutschen Fluggesellschaft aus. Die Airline gibt die Schuld dafür dem Flughafenbetreiber Fraport. Dieser habe sich nicht ausreichend auf die frostigen Temperaturen vorbereitet, obwohl der Wintereinbruch vorhersehbar gewesen sei. Ein Fraport-Sprecher räumte Probleme bei der Enteisung der Flugzeuge ein. Der gefallene Schnee habe eine andere Konsistenz als gewohnt. Daher dauere die Enteisung der Flugzeuge nicht wie üblich 10 bis 15 Minuten, sondern bis zu 45 Minuten. rtr

Weniger Abfall trotz Wachstums

Berlin - Trotz Wirtschaftswachstums ist in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich weniger Müll produziert worden. Zwischen 2000 und 2008 sank nach dem am Dienstag vom Bundeskabinett beschlossenen Umweltbericht die Abfallmenge um rund 15 Prozent, während die Wirtschaft um rund zwölf Prozent wuchs. Die sogenannte Rohstoffproduktivität, also das Verhältnis zwischen Wirtschaftsleistung und Rohstoffeinsatz, konnte zwischen 2004 und 2009 um fast 47 Prozent gesteigert werden. In diesem Zeitraum stieg die Wirtschaftsleistung nur um gut 18 Prozent. rtr

Handy-Anrufe könnten billiger werden Bonn - Anrufe auf Handys könnten schon bald deutlich günstiger werden. Wie die Bundesnetzagentur am Dienstag mitteilte, sinken schon ab Mittwoch die Gebühren deutlich, die Telefonanbieter bei Anrufen auf Handynummern untereinander zahlen müssen. Diese machen oft einen Großteil der Kosten für Telefonate zu Handys aus. Die Telefonanbieter sind nicht verpflichtet, die niedrigeren Preise an die Kunden weiterzugeben. Gerade bei Handyanbietern herrscht allerdings großer Wettbewerb. Die Entscheidung ist laut Netzagentur aber noch vorläufig. Endgültig falle sie dann Mitte oder Ende des ersten Quartals 2011 und gelte rückwirkend zum 1. Dezember. AFP

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