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Eon verkauft Gazprom-Beteiligung



Düsseldorf - Eon verkauft sein Gazprom-Paket und macht Kasse: Schneller als erwartet hat sich der deutsche Strom- und Gasriese von seinem Anteilspaket an dem russischen Konzern getrennt. Aus dem Verkauf ihrer Beteiligung erlösen die Düsseldorfer 3,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Buchgewinn liegt bei 2,4 Milliarden Euro. Nach den Worten von Vorstandschef Johannes Teyssen kommt Eon damit dem Ziel einen großen Schritt näher, bis Ende 2013 durch Verkäufe von Beteiligungen 15 Milliarden Euro zu erzielen. dpa

Commerzbank hadert mit Jobabbau

Frankfurt am Main - Die Commerzbank erwartet beim noch zu stemmenden Stellenabbau im Zuge der Dresdner-Integration höhere Hürden. „Wir gehen davon aus, dass wir den Stellenabbau planmäßig schaffen werden, aber wir schaffen das jetzt nicht mehr nur über natürliche Fluktuation“, erklärte Bereichsvorstand Markus Krebber am Mittwoch in Frankfurt. Allerdings sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 ausgeschlossen. An dem Plan, insgesamt 9000 Vollzeitstellen zu streichen, davon 6500 in Deutschland, ändere sich nichts. 2000 dieser Stellen müssten noch abgebaut werden, davon die Hälfte in der Frankfurter Zentrale. dpa

Citibank in Belgien verurteilt

Brüssel - Mehr als zwei Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers ist die Citibank in Belgien wegen des Verkaufs von Papieren der US-Investmentbank verurteilt worden. Ein Gericht in Brüssel verurteilte die Citibank wegen „lügnerischer Werbung“, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch berichtete. Die Bank, die hierzulande Targobank heißt, muss eine Strafe von 165 000 Euro zahlen und auch Anleger teils entschädigen. Die Citibank hat nach Ansicht des Gerichts ihren Kunden Zertifikate von Lehman Brothers verkauft, diese aber nicht ausreichend über die damit verbundenen Risiken aufgeklärt. AFP

Maschmeyer gründet Pharma-Firma

München - Der Gründer der Finanzberatung AWD, Carsten Maschmeyer, stößt als Unternehmer in neue Bereiche vor. Maschmeyer gründete am Mittwoch zusammen mit dem international bekannten Münchner Neurowissenschaftler Florian Holsboer eine Firma, „die einen völlig neuen Weg im Kampf gegen Depressionen“ mit neuartigen Medikamenten geht, wie beide Geschäftspartner mitteilten. Maschmeyer hatte Ende der 80er Jahre AWD gegründet und war lange Jahre Co-Chef des Unternehmens. Vergangenes Jahr schied er jedoch aus. AFP

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