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Bundestag erhöht Tabaksteuer

   

Berlin - Raucher müssen im kommenden Jahr erneut tiefer in die Tasche greifen. Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP beschloss der Bundestag am Donnerstagabend die Anhebung der Tabaksteuer. Damit steigt der Preis für eine Schachtel Zigaretten bis 2015 jährlich um etwa vier bis acht Cent. Allein im kommenden Jahr rechnet die Bundesregierung dadurch mit Mehreinnahmen von 200 Millionen Euro. Die Tabaksteuer wird stufenweise angehoben, die erste Erhöhung kommt zum 1. Mai des kommenden Jahres. Bis zum Jahr 2015 könnte der Preis für eine Schachtel mit 19 Zigaretten auf mehr als fünf Euro klettern. dpa

Amt warnt vor Energiesparlampen

Dessau/Berlin - Das Umweltbundesamt hat eindringlich vor Gefahren durch das in Energiesparlampen verwandte Quecksilber gewarnt. Wenn eine Energiesparlampe zu Bruch gehe, könne das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen, erklärte die Behörde in Dessau. Verbraucherschützer verlangten, das Glühbirnenverbot auszusetzen. Eine Stichprobe habe gezeigt, dass unmittelbar nach dem Bruch die Quecksilber-Belastung um das 20-Fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter für Innenräume liege, teilte das Umweltbundesamt mit. Kinder und Schwangere sollten sich deshalb unbedingt von zerbrochenen Energiesparlampen fernhalten, empfahl die Behörde. Durch intensives Lüften sinke die Quecksilbermenge in der Luft aber wieder deutlich ab. AFP

Schifffahrt wächst wieder

Hamburg - Für die deutsche Schifffahrt hat sich der Horizont nach dem Krisenjahr 2009 wieder deutlich aufgehellt. Schneller als erwartet sei die Weltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt, sagte Michael Behrendt, der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), am Freitag. In diesem Jahr werde der Welthandel um 11,4 Prozent zunehmen, im kommenden Jahr seien sieben Prozent zu erwarten. Damit bewege sich die Schifffahrt wieder auf dem gewohnten Wachstumspfad. dpa

Rohstoffe sind viel teurer geworden Berlin - Engpässe bei der Versorgung mit Rohstoffen belasten Verbandsangaben zufolge die Wirtschaft. „Die Rohstoffrechnung fällt für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2010 allein schon aufgrund der Preissprünge um rund 30 Milliarden Euro höher aus als im Vorjahr“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, am Freitag. 2011 könne sich das fortsetzen. Neun von zehn Firmen litten unter den steigenden Kosten. Mehr als jede zweite Firma befürchte gar, die benötigten Rohstoffe überhaupt nicht mehr zu erhalten. rtr

Finanzprodukte schwer verständlich

Hamburg - Trotz der Erfahrungen aus der Krise sind Finanzprodukte bei Banken für Verbraucher teils noch immer nur schwer verständlich. Zwar wünschten durchschnittliche 85 Prozent der Deutschen eine detaillierte und verständliche Darstellung von Geldanlagen, teilte das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung mit. Jedoch sei nur ein deutlich geringerer Teil der Kunden tatsächlich der Ansicht, dass ihr Institut die Konditionen von Finanzprodukten leicht verständlich darstelle. Unter einem Dutzend untersuchter Geldinstitute seien nur zwei Direktbanken dem Kundenwunsch gerecht geworden. AFP

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