NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahn nimmt Tickets gratis zurück

Berlin - Wer wegen der wetterbedingten Ausfälle lieber später oder gar nicht mehr reisen will, muss für zuggebundene Fahrkarten und Reservierungen bis einschließlich diesen Montag die übliche Erstattungsgebühr nicht bezahlen. Sonst sind meist 15 Euro fällig. Auch am Wochenende könne es Verspätungen und Ausfälle geben, teilte die Bahn weiter mit, obwohl zusätzliche Kräfte viele Strecken und Weichen wieder passierbar gemacht hätten. Erhebliche Störungen gibt es auf der Verbindung Berlin-München. Bis voraussichtlich Montag sei zwischen Leipzig und Nürnberg mit Verspätungen von bis zu zwei Stunden zu rechnen. dpa

Siemens erhält Auftrag von Eurostar

München - Siemens hat nun Kreisen zufolge auch förmlich den Auftrag zur umstrittenen Lieferung von Zügen für den Ärmelkanal erhalten. Der Tunnelbetreiber Eurostar und der Münchner Konzern hätten den entsprechenden Vertrag unterzeichnet, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person Reuters am Freitag. Siemens wollte sich dazu nicht äußern. Der Vertragsabschluss war zunächst verzögert worden, da der französische Siemens-Rivale Alstom die Vergabe juristisch stoppen wollte. Eine einstweilige Verfügung vor einem englischen Gericht scheiterte aber. Allerdings sind ein weiteres Verfahren und eine Untersuchung der EU-Kommission noch anhängig. Der Streit hat auch politisch hohe Wellen zwischen Paris und Berlin geschlagen. rtr

EU vergleicht Ökoautos im Internet

Brüssel - Der Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge soll in Europa einfacher werden. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas stellte dazu eine neue Internetseite vor. Das „Clean-Vehicle-Portal“ sei ab Sonnabend abrufbar. Je nach Fahrzeugtyp soll das insgesamt günstigste Ergebnis einer Suche am Anfang einer Liste angezeigt werden. Die Gesamtkosten werden einer EU-Richtlinie gemäß aus dem Kaufpreis sowie den Kosten für Energieverbrauch und Schadstoffemissionen berechnet. Für den CO2-Ausstoß werden demnach etwa 30 bis 40 Euro pro Tonne während der gesamten Lebensdauer des Autos kalkuliert (www.cleanvehicle.eu). dpa

HRE gibt Milliardengarantien zurück

Berlin - Die Hypo Real Estate (HRE) gibt einen großen Teil der Garantien zurück, die sie vom Staat erhalten hat. Nach Informationen von „Zeit online“ wird der Bankenrettungsfonds Soffin in der kommenden Woche bekannt geben, dass die HRE Bürgschaften in Höhe von 47 Milliarden Euro nicht mehr in Anspruch nehmen wird. Derzeit hat der Staat an die Bank Kapitalhilfen und Garantien in Höhe von 102 Milliarden Euro vergeben. Ein Grund für die Rückgabe ist, dass die HRE inzwischen voll in Staatshand ist. Damit profitiert sie an den Kapitalmärkten automatisch von der guten Bonität Deutschlands. Die ursprüngliche HRE wurde vor kurzem aufgespalten in eine Kernbank und eine Abwicklungsanstalt. Tsp

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