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Schmiergeldverdacht bei der HSH

Hamburg - Korruptionsverdacht bei der HSH Nordbank: Laut„Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ gibt es Hinweise darauf, dass die türkische Justiz mittels der Sicherheitsfirma Prevent geschmiert worden sein könnte, um einen Rechtsstreit gegen einen türkischen Reeder zu gewinnen. Die Zeitung berief sich auf interne Unterlagen und Aufsichtsratskreise. Die HSH Nordbank hatte zuvor selbst Strafanzeige in dem Fall erstattet. Zudem gibt es einen Millionenpoker bei der HSH: Der scheidende Bankchef Dirk Jens Nonnenmacher fordert laut „Focus“ eine Abfindung von insgesamt 4,8 Millionen Euro. Die Summe beinhalte vier Millionen Euro aus vertraglichen Ansprüchen und Boni zuzüglich 20 Prozent Verfahrens- und Anwaltskosten, schreibt das Magazin und beruft sich auf Verhandlungskreise. Die Bank biete zwei Millionen. Eine Klausel soll festlegen, dass der Banker die Abfindung bei einer strafrechtlichen Verurteilung zurückzahlen muss. Rückzahlungen bei nachgewiesenen Rechtsverstößen ohne Verurteilung lehne Nonnenmacher ab, hieß es. dpa

Autobauer beliebt bei Jobeinsteigern

Düsseldorf - Jobs bei Autoherstellern sind bei Berufseinsteigern besonders begehrt: BMW und Audi sind die beliebtesten Arbeitgeber für junge Berufstätige – zu diesem Ergebnis kommt ein Arbeitgeber-Ranking, das die Unternehmensberatung Universum Communications für die „Wirtschaftswoche“ erstellt hat. Befragt wurden 7000 junge Arbeitnehmer mit mindestens einem Jahr und maximal acht Jahren Berufserfahrung.    Bei den Wirtschaftswissenschaftlern landete BMW auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Audi und Lufthansa. Bei angehenden Ingenieuren liegt Audi knapp vor BMW. Siemens rangiert auf dem dritten Platz. dpa

Kleidung und Shampoo werden teurer

Berlin - Der Versandhändler Otto und der Produzent Unilever bereiten Verbraucher auf steigende Konsumgüterpreise vor. „Ich rechne damit, dass es in den nächsten Monaten vor allem im Textilbereich, aber auch in anderen Konsumgüterbereichen weltweit zu Preiserhöhungen kommen wird“, sagte Otto-Vorstandschef Hans-Otto Schrader dem „Spiegel“. Als Gründe nannte er Engpässe, weil in der Krise in Asien Kapazitäten zurückgefahren worden seien, und einen starken chinesischen Binnenkonsum. Unilever kündigte Preiserhöhungen an. „Die Preissteigerungen bei vielen Rohstoffen sind ein Problem“, sagte Deutschland-Chef Harry Brouwer der „Wirtschaftswoche“. Betroffen seien etwa Produkte wie Körperpflegemittel, Margarine und Eiscreme. dpaOTTO GROUP]

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