NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Regierung fürchtet Cyberterror



Berlin - Die Bundesregierung ist zunehmend besorgt über Computerangriffe auf den Wirtschaftsstandort Deutschland: Unternehmen würden zunehmend Ziel von Spionage oder Angriffen auf Computersysteme über das Internet, warnte Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche am Donnerstag. Als Konsequenz forderte er eine wesentlich engere Zusammenarbeit zwischen Firmen und staatlichen Sicherheitsbehörden wie dem Verfassungsschutz und dem Bundesnachrichtendienst an. Den möglichen Schaden dieser Angriffe würden Experten für Deutschland auf 20 bis 50 Milliarden Euro schätzen. rtr

Jeder achte Grieche ist arbeitslos

Athen - Die Arbeitslosigkeit im hoch verschuldeten Griechenland steigt weiter. Im September kletterte die Arbeitslosenquote auf 12,6 Prozent, wie das Statistische Amt am Donnerstag bekannt gab. Ein Jahr zuvor lag sie bei 9,3 Prozent. Nach einer Studie der Gewerkschaft des privaten Sektors (GSEE) könnte in den nächsten Monaten die Arbeitslosenquote sogar auf 20 Prozent steigen. Das Land musste im Frühjahr mit einem Milliarden-Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) vor dem Staatsbankrott bewahrt werden. Die Regierung verkündete drastische Sparmaßnahmen. dpa

EU will über Genpflanzen reden

Brüssel - Mehr als eine Million EU-Bürger haben einen Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Pflanzen gefordert. Die Umweltorganisationen Greenpeace und Avaaz reichten am Donnerstag eine entsprechende Unterschriftensammlung bei der EU-Kommission in Brüssel ein. Der Sprecher von Verbraucherkommissar John Dalli sagte den Bürgern eine offene Debatte zu. Die Bürger rufen die Kommission in ihrer Petition auf, eine „unabhängige, ethische, wissenschaftliche“ Stelle zur Bewertung der Genpflanzen zu schaffen. AFP

Gewerkschaft verklagt Commerzbank Berlin - Der Betriebsrat in der Zentrale der Commerzbank in Frankfurt am Main muss möglicherweise neu gewählt werden. Das Arbeitsgericht Frankfurt erklärte die Wahl der Vertreter der 13 000 Beschäftigten am Donnerstag für unwirksam. (Az.: 22 BV 203/10) Das Gremium bleibt aber so lange im Amt, bis das Urteil rechtskräftig ist. In dem Streit geht es um eine Fehde zwischen der im Commerzbank-Betriebsrat dominierenden Gewerkschaft Verdi und dem weit kleineren Deutschen Bankangestellten-Verband (DBV). Vertreter des DBV hatten moniert, dass deutlich mehr Briefwahlunterlagen ausgegeben worden seien, als Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Wahl abwesend waren. rtr

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